Zu einem Vortrag über Blutverdünnung bei Herzrhythmusstörungen lädt die Volkshochschule (VHS) im Bürgerhof in Ludwigshafen im Rahmen der Reihe „Mehr Wissen über Gesundheit” am 8. Mai 2014 (19.30 – 21.30 Uhr) ein. Es referiert Prof. Dr. Gerhard Inselmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik II des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses. Der Eintritt ist frei. Herzrhythmusstörungen treten bei sehr vielen Menschen auf, die meisten Störungen sind harmlos. Jede Herzrhythmusstörung erfordert zunächst eine weitere Abklärung, um die richtige Therapie festlegen zu können. Herzrhythmusstörungen werden je nach Art und ihren Ursachen behandelt.

Vorhofflimmern ist besonders wegen des hohen Schlaganfall- und Embolierisikos gefährlich. Daher ist bei Vorhofflimmern eine blutverdünnende Therapie (Gerinnungshemmung) zur Vermeidung von Schlaganfällen und anderen Embolien vordringlich. Vor wenigen Jahren war eine ausreichende Gerinnungshemmung bei Vorhofflimmern nur mit Vitamin-K-Antagonisten möglich. Mittlerweile gibt es weitere (neue) Gerinnungshemmer mit denen Embolien bei Vorhofflimmern effektiv verhindert werden können. Die wichtigsten Gesichtspunkte zum Thema Herzrhythmusstörungen unter besonderer Beachtung blutverdünnender Maßnahmen bei Vorhofflimmern werden Inhalt des Vortrages sein. Es besteht die Möglichkeit, gezielt Fragen zum Thema zu stellen.