Der Verursacher des in der vergangenen Woche entdeckten, staubartigen Niederschlags im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim (südlich des Schänzeldamms, östlich der Bahnschienen und westlich des Kaiserwörthdamms) ist ermittelt worden. In einer Produktionsanlage der Firma Elementis Pharma GmbH kam es zu einer Undichtigkeit, die mittlerweile behoben wurde.

Substanz für Menschen, Tiere und Pflanzen unschädlich

Die Analyse ergab, dass es sich bei dem weißen Pulver um Aluminium-Magnesium-Silikat handelt. Diese Substanz wird im Pharmabereich als Wirkstoff zur Behandlung von Sodbrennen eingesetzt und ist für Menschen, Tiere und Pflanzen unschädlich.

Da der Austrag des Stoffes über einen gewissen Zeitraum erfolgte, hat sich das weiße Pulver über Mundenheim verteilt und findet sich witterungsbedingt noch immer dort. Durch Verwehungen kann es auch noch die nächsten Tage zur Verschmutzung – beispielweise von Dächern, Gärten und Autos – kommen, die mit Wasser abwaschbar ist. Es wird empfohlen, Obst und Gemüse aus dem Garten vor dem Verzehr abzuwaschen.

Von Verschmutzungen betroffene Bürger können sich mit ihren Anliegen an die Pforte des Industrieparks Süd, Guilinistraße 2, 67065 Ludwigshafen am Rhein, wenden. Bei Bedarf stehen als Ansprechpartner Dr. Silke Dubberke und Jens Müller unter info@elementispharma.com zur Verfügung.

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd war als zuständige Überwachungsbehörde über den Sachverhalt unterrichtet und eingebunden worden.

 

(Quelle: Stadt Ludwigshafen)