Das „Stadtradeln“ geht wieder los: Im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September 2026 gilt es wieder an 21 aufeinanderfolgenden Tagen so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Den Aktionszeitraum legt dabei jede Kommune individuell fest.

„Jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer setzt ein Zeichen für den Klimaschutz und eine umweltfreundliche Mobilität. Das ‚Stadtradeln‘ unterstützt die Teilnehmenden dabei, Radfahren in ihren Alltag zu integrieren und in Zukunft vielleicht öfter mal das Auto stehen zu lassen. Das macht Spaß, hält fit und schützt das Klima“, sagte die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Katrin Eder.

Um möglichst vielen Bürgern eine kostenlose Teilnahme zu ermöglichen, finanziert das Klimaschutzministerium auch in 2026 den Wettbewerb pauschal: Zum zweiten Mal in Folge erhalten alle rheinland-pfälzischen Kommunen, die sich für das „Stadtradeln“ anmelden, die Anmeldegebühren vom Land erstattet.

„Im letzten Jahr haben wir uns dazu entschlossen, das ‚Stadtradeln‘ pauschal für alle Kommunen zu fördern. Das schlägt sich auch in der Zahl der Teilnehmerkommunen nieder, die 2025 erneut angestiegen ist“, freute sich Katrin Eder über die anhaltend hohe Nachfrage. Vergangenes Jahr nahmen über 40.000 Radelnde aus 131 Kommunen an der Aktion teil. Dabei wurden rund 8,2 Millionen Kilometer zurückgelegt und damit der Ausstoß von über 1.350 Tonnen CO2 vermieden.

Dank der Pauschal-Förderung können sich kurzentschlossene Kommunen auch nach dem 1. Mai noch auf der Stadtradeln-Website (www.stadtradeln.de) für den Wettbewerb anmelden. In den vorangegangenen Jahren gab es einen festgelegten Höchstbetrag und ein First-Come-First-Serve-Prinzip.

Auch die Teilnahme am „Schulradeln“ wird wieder gefördert

Parallel zum Aktionszeitraum des „Stadtradeln“ findet auch das „Schulradeln“ statt. Mitmachen können alle Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte der rund 1.500 Schulen in Rheinland-Pfalz. Voraussetzung ist die Teilnahme der jeweiligen Stadt, Gemeinde oder des Landkreises am „Stadtradeln“. Sobald die zugehörige Kommune angemeldet ist, können sich die Schulen für das „Schulradeln“ registrieren. Die Schulen radeln im Aktionszeitraum der jeweiligen Kommune. Die gesammelten Kilometer werden sowohl für die Schule als auch die Kommune gezählt. Es kann also doppelt gepunktet werden.

Das Klimaschutzministerium hat das „Schulradeln“ in 2025 ebenfalls unterstützt. Mit dabei waren 259 Schulen. Insgesamt stiegen für das „Schulradeln“ mehr als 12.000 Menschen aufs Rad und sammelten knapp 1,7 Millionen Kilometer und vermieden auf diese Weise beachtliche rund 27 Tonnen CO2. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr fördert das Klimaschutzministerium auch 2026 wieder die Anmeldegebühren für den Wettbewerb für alle Schulen.

„Es spielt keine Rolle, ob jemand täglich oder selten Fahrrad fährt. Bei den Aktionen steht der Spaß im Vordergrund – und jeder Kilometer hilft“, so Katrin Eder.

 

(Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, Rheinland-Pfalz)