Die Stadt Neustadt an der Weinstraße und der Therapieverbund Ludwigsmühle GmbH (Landau) haben den Vertrag über den künftigen Betrieb der Drogen- und Suchtberatung in Neustadt an der Weinstraße unterschrieben. Auf dem Postweg tauschten Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer und Geschäftsführer Dr. Dirk Kratz die entsprechenden Unterlagen aus.

Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer ist erfreut darüber, dass die wichtige Arbeit gegen Drogen und Sucht auch 2021 in Neustadt an der Weinstraße am alten Standort (Schillerstraße) nahtlos weitergeführt werden kann. Insbesondere die Fortsetzung des Koma-Projektes, das sich innovativ an junge Menschen zum Thema Alkohol wendet, sei damit gesichert. „Wir haben einen dynamisch-innovativen Träger gefunden, dessen inhaltliche Aufstellung sicherlich ein modernes und gutes Angebot für die Zukunft erwarten lässt“, so der Bürgermeister.

Stadtrat hatte Weiterführung des Angebots befürwortet

Der Unterzeichnung liegt ein Beschluss des Stadtrates vom 29. September 2020 zugrunde. Hintergrund ist, dass die Evangelische Heimstiftung Pfalz die Trägerschaft zum 31. Dezember 2020 gekündigt hatte und der Stadtrat im März 2020 eine Weiterführung des Angebots befürwortete. Die Förderung durch die Stadt Neustadt an der Weinstraße ab Januar 2021 umfasst den Eigenanteil an den Fachpersonalkosten für fünf Vollzeitstellen, die Personalkosten für eine halbe Stelle Verwaltungskraft, den Hausmeister- und Reinigungsdienst sowie angemessene Sachkosten. Die Vereinbarung läuft zunächst drei Jahre.

 

(Quelle: Stadt Neustadt an der Weinstraße)