ecoGuide, Landau, Entwicklungszusammenarbeit

Der frisch gewählte Vorstand des Freundeskreises Ruhango-Kigoma (v.li): Vorsitzende Dorothea Kischkel, Stellvertreter Dr. Maximilian Ingenthron, Schriftführer Marc Siener und Schatzmeister Dieter Feierabend. Foto: Stadt Landau

Es läuft gut beim Landauer Freundeskreis Ruhango-Kigoma und seinen Partnervereinen. Das hat der Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in 2020 (ecoGuide berichtete) gezeigt und das bewiesen auch die Berichte auf der jüngsten Mitgliederversammlung sowie der Vereine Ruhango Schulbau, Berufsförderungs- und Ausbildungsverein Ruhango und Förderung von Gesundheitseinrichtungen in Ruhango.

Unter der Sitzungsleitung von Landaus Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron wurde die Vorstandschaft aller vier Vereine entlastet und neu gewählt. Nicht mehr zur Wahl stellten sich unter anderem Konrad Münch und Günther Hüther. Ihre Ämter konnten mit Dieter Feierabend als neuem Schatzmeister des Freundeskreises und Gerolf Schmitt als stellvertretendem Vorsitzenden des Vereins Ruhango Schulbau wiederbesetzt werden.

Abteilungen des Ruhango-Markts wurden umgestaltet

Natürlich ist auch an den Landauer Ruhango-Vereinen die Corona-Pandemie nicht spurlos vorbeigegangen. So musste beispielsweise der Ruhango-Markt zeitweise schließen, Projekte mussten aufgeschoben werden und die Mitgliederversammlung 2020 fiel wie viele andere geplante Veranstaltungen aus. Doch die Ehrenamtlichen um die jetzt wiedergewählte Vorsitzende Dorothea Kischkel nutzten die Zeit, um beispielsweise einige Abteilungen des Ruhango-Markts umzugestalten, freuten sich über den Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises und führten die finanzielle Unterstützung, etwa für AIDS-Waisen und Berufsausbildungen, sowie die Kooperation mit dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau fort.

„Die Arbeit des Freundeskreises Ruhango-Kigoma und seiner Partnervereine ist ein Leuchtturm der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit – eine Graswurzelpartnerschaft von außerordentlicher Beständigkeit, von enormer Wirkungskraft und voller tatkräftig gelebter menschlicher Solidarität“, lobte Bürgermeister Dr. Ingenthron, der in seinem Amt als stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises ebenso bestätigt wurde wie Beigeordneter Lukas Hartmann als stellvertretender Vorsitzender des Berufsförderungs- und Ausbildungsvereins Ruhango.

„Vereine sind landesweit ein leuchtendes Beispiel in der Entwicklungspartnerschaft“

„Seit mehr als 35 Jahren setzen sich die Vereinsmitglieder für die Menschen in Ruhango, vormals Kigoma, ein und stellen beeindruckend unter Beweis, wie man mit Engagement und Leidenschaft die Lebensumstände der Menschen in Ruanda verbessern kann. Die vier Vereine sind landesweit ein leuchtendes Beispiel in der Entwicklungspartnerschaft und dank des Einsatzes so vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer vorbildlich“, so Dr. Ingenthron weiter.

 

(Quelle: Stadt Landau in der Pfalz)