Das Löwenbaby „Lea“, das nach einem Unfall auf der A5 (ecoGuide berichtete) im Reptilium in Landau seine Notunterkunft gefunden hat, wird Landau jetzt verlassen. Alle notwendigen Papiere wurden vorbereitet. Die weiße Löwin wird in einem spanischen Privatzoo aufgenommen, wo sie artgerecht leben kann. „In dem Zoo befinden sich aktuell auch andere Löwenjungtiere, wodurch Lea in bester Gesellschaft ist“, versicherten Landrat Dietmar Seefeldt und Reptilium-Geschäftsführer Uwe Wünstel am 21. Oktober 2020 bei der Verabschiedung im Reptilium.

Das Löwenbaby reist mit einem TRACES-Dokument (Trade Control and Expert System) weiter, das das Veterinäramt Südliche Weinstraße ausgestellt hat. Bei dem Dokument handelt es sich um ein Datenbanksystem mit dem der gesamte Tierverkehr innerhalb und in die EU erfasst wird: „Mit TRACES wird ein Reisedokument erstellt, mit dem das Löwenbaby EU-rechtskonform weiterreisen darf. Dementsprechend können die spanischen Behörden Leas Reise verfolgen und überwachen“, so Landrat Dietmar Seefeldt. Das gesamte Prozedere erfolgte in enger Abstimmung mit dem Landesuntersuchungsamt in Koblenz, dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz und dem Reptilium in Landau.

 

(Quelle: Landkreis Südliche Weinstraße)