Ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz in Landau: Mithilfe der KIPKI-Förderung wurden an gleich zwei Schulstandorten moderne Wärmepumpen installiert – in der Berufsbildenden Schule (BBS), der BBS-Sporthalle sowie an der Thomas-Nast-Grundschule. Durch den Einsatz von Wärmepumpen und Sanierungsmaßnahmen können jährlich insgesamt 2.000.000 kWh Erdgas eingespart werden. Dies entspricht einer jährlichen CO₂-Einsparung von etwa 402 Tonnen. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 850.000 Euro, wovon 825.000 Euro durch das Förderprogramm KIPKI finanziert wurden.

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(v.l.): Marcel Wilhelm (Klimamanager der Stadt Landau), Bürgermeister Lukas Hartmann, Wolfgang Peters (Schulleiter der BBS) und der städtische Energieberater Axel Kasprzyk freuen sich über die neu installierten Wärmepumpen. Foto: Stadt Landau

Landaus Umweltdezernent Lukas Hartmann zeigt sich sehr zufrieden mit der Umsetzung: „Das KIPKI-Förderprogramm ist eine großartige Möglichkeit, kommunalen Klimaschutz konkret voranzubringen. Ich freue mich sehr, dass wir damit die Installation der Wärmepumpen an zwei Landauer Schulen ermöglichen konnten und nun Jahr für Jahr viele Tonnen CO₂ einsparen.“

Hintergrund ist das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) des Landes Rheinland-Pfalz. Damit erhalten Kommunen einmalig Fördermittel, um Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung umzusetzen. Ziel ist es, die Energie- und Mobilitätswende vor Ort voranzubringen und die Bürger aktiv zu unterstützen.

So gibt es in Landau für Privatpersonen Zuschüsse unter anderem für Photovoltaik-Balkonanlagen, Fahrräder, Elektromobilität sowie für Wärmeschutzmaßnahmen und den Austausch von Heizungen bei Neuanschaffungen.

Alle Infos zu den Fördermöglichkeiten sowie die Antragsunterlagen sind im Klimaschutzportal der Stadt Landau zu finden unter:
https://landau.klimaschutzportal.rlp.de

 

(Quelle: Stadt Landau in der Pfalz)