Das Team der IBB-Stelle mit dem Heidelberger Sozialbürgermeister (v.li.): Ralph Schröder, Kai Neumann, Bürgermeister Dr. Joachim Gerner und Melanie Schock. Foto: Rothe

Die Zahl der Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen wächst. Viele der Betroffenen leiden unter Angststörungen oder Depressionen. Hilfe und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige leistet in Heidelberg die Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle, kurz IBB-Stelle, in der Hauptstraße 29. Mit Ralph Schröder gibt es dort jetzt einen weiteren ehrenamtlichen Berater, der das Team um Kai Neumann und Patientenfürsprecherin Melanie Schock verstärkt.

Die Berater der IBB-Stelle sind ehrenamtlich tätig und bringen unterschiedliche Erfahrungen aus dem psychiatrischen Bereich mit: Es sind Betroffene mit Psychiatrie-Erfahrung, Angehörige und Personen mit professionellem Hintergrund, die psychisch kranke Menschen bestmöglich unterstützen wollen. Sie arbeiten kostenfrei und informieren über wohnortnahe Hilfs- und Unterstützungsangebote, nehmen unvoreingenommen Beschwerden und Anregungen auf, vermitteln bei Konflikten und erarbeiten mit allen Beteiligten Problemlösungen. Dabei sind sie zur Verschwiegenheit, Unabhängigkeit und Neutralität verpflichtet. Es erfolgt keine Rechtsberatung.

Beratungstermine

Die offene Sprechzeit ist jeweils am ersten Dienstag im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Hauptstraße 29, Hinterhof (1. OG). Die nächsten Termine sind am 6. August, 3. September und 1. Oktober 2019. Nach vorheriger telefonischer Vereinbarung sind auch andere Termine möglich.

An die IBB-Stelle Heidelberg können Betroffene und Angehörige sich wenden, wenn sie:

  • psychische Probleme haben und nicht wissen, an wen sie sich wenden sollen
  • Probleme mit ambulanten oder stationären Einrichtungen in Heidelberg haben
  • sich über ihre Erkrankung und Behandlung nicht ausreichend informiert fühlen
  • sich über Angebote und Hilfen für psychisch kranke Menschen in Heidelberg informieren wollen.

Kontakt:
info@ibb-hd.de