Die rheinland-pfälzischen Sektionen der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie, der Verband für Wirtschaft und Umwelt sowie der Landesverband für Solarenergie in Rheinland-Pfalz haben im Mainzer Coworking M1 einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Sie wollen zukünftig zusammenarbeiten, um der Solarenergie in Rheinland-Pfalz eine gewichtige Stimme zu geben. Die Verbände sind sich einig, die Energieerzeugung aus der Sonnenkraft wird in Zukunft die bedeutendste Energiequelle sein.

DGS, LSE und VWU eint zudem die gemeinsame Überzeugung, dass eine konsequente Abkehr von fossilen Energiestrukturen eine der zentralen Grundvoraussetzungen für eine friedliche und zukunftsfähige Gesellschaft ist. Der fortschreitende Klimawandel, verursacht durch die Verbrennung fossiler Energieträger, befeuere extreme Wetterlagen, erzeuge wachsendes menschliches Leid und zerstöre die natürliche Biodiversität. Er sei eng verknüpft mit geopolitischen Konflikten, die um die letzten fossilen Ressourcen geführt werden, so die Vorsitzenden der drei Verbände.

Zugleich sind DGS, LSE und VWU davon überzeugt, dass diese Entwicklung noch aufgehalten werden kann. Neue Technologien auf Basis erneuerbarer Energien insbesondere Solar- und Windkraft in Verbindung mit modernen Speicherlösungen bieten die Möglichkeit, die Energieversorgung der Bevölkerung mit Strom, Wärme und Mobilität vollständig klimaverträglich zu gestalten, bevor unumkehrbare Kipppunkte erreicht werden. Die Wissenschaft ist eindeutig: Der Solarenergie kommt dabei die bedeutendste Rolle zu.

Rheinland-Pfalz verfügt über hervorragende Voraussetzungen, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten durch Dachanlagen, Freiflächenanlagen, Agri-PV, Parkplatz- und Fassadenlösungen und vieles mehr. Eine Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen bis 2035 ist nach Einschätzung der Verbände realistisch und notwendig zugleich. Vor diesem Hintergrund haben DGS, LSE und VWU beschlossen, ihre Kräfte als „Netzwerk.Rheinland-Pfalz-Solar.de“ zu bündeln und gemeinsam auf eine beschleunigte Energiewende in der Region hinzuwirken.

Zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen im Land haben die Verbände einen Forderungskatalog zusammengestellt. Der neue Krieg in Nahost um die fossilen Energiereserven zeige deutlich wie notwendig eine schnelle Umstellung der Energieversorgung ist, um den Abhängigkeiten von teurem Gas und Öl zu entgehen, so die Verbände abschließend.

 

(Quelle: VWU, DGS, LSE)

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