Worms Stadt Gesundheitsmanagement

OB Michael Kissel (Mi.) und AOK-Bezirksgeschäftsführer Werner Straßer unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, das von Gesundheitsmanagerin Henriette Rolink (li.) bei der Stadtverwaltung koordiniert wird. Foto: Stadt Worms

Stress und Multitasking sind in der heutigen Zeit Begriffe, denen sich mancher nicht entziehen kann. Wer zu wenig auf den notwendigen Ausgleich und Erholungsphasen achtet, powert letztendlich seinen Körper aus und gesundheitliche Störungen sind vorprogrammiert. Gesund leben ist deshalb für alle Altersgruppen ein wichtiger Leitgedanke. Die Statistik zeigt allerdings anderes. Viele Unternehmen sehen sich heute mit hohen Ausfallzeiten ihrer Beschäftigten konfrontiert. Die Summe der kurzzeitigen, aber auch längerfristigen Erkrankungen ist bundesweit gestiegen. Eine Entwicklung, die auch bei der Stadtverwaltung Worms mit Sorge beobachtet wird.

Über die schon durchgeführten gesundheitsfördernden Maßnahmen und Aktionen hinaus, soll nun ein umfassendes Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in der Verwaltung in die Wege geleitet und implementiert werden. Dafür konnte ein leistungsfähiger Partner gefunden werden. „Die AOK Rheinland-Pfalz / Saarland wird uns in diesem Prozess begleiten und uns mit ihrem Know-how aktiv zur Seite stehen“, berichtet Oberbürgermeister Michael Kissel, der nun mit AOK-Bezirksgeschäftsführer Werner Straßer eine entsprechende Kooperationsvereinbarung im Rathaus unterzeichnete. „Beim BGM arbeiten wir bereits mit anderen Wormser Unternehmen erfolgreich zusammen. Wir verfügen als Gesundheitskasse über eine langjährige Erfahrung und Kompetenz auf diesem Gebiet und können auf ein breites Portfolio an präventiven Maßnahmen und Angeboten zurückgreifen“, hebt Werner Straßer hervor.

Handlungsbedarfe werden ermittelt

Unter Koordination der städtischen Gesundheitsmanagerin Henriette Rolink und im Zusammenwirken aller maßgeblichen Akteure sollen nun durch die Kombination verschiedener Analysemethoden und nach einer Bestandsaufnahme die Handlungsbedarfe ermittelt werden. Ausgewählte praktische Aktionen und eine breit angelegte Informationsarbeit werden die Einführung begleiten.

Gesundheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern

Ziel sei es, durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern und auf der anderen Seite die Produkt- und Dienstleistungsfähigkeit des Konzerns Stadt Worms nachhaltig zu sichern, verdeutlicht OB Michael Kissel.

„Wenn es uns gelingt, möglichst viele Beschäftigte im Konzern zu erreichen und zu motivieren, wird unser Betriebliches Gesundheitsmanagement auch die erhoffte Wirkung zeigen und zur Zufriedenheit aller beitragen. Das BGM ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die sowohl für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber zu einer Win-win-Situation führen soll“, betont der Verwaltungschef.