Das mutige Kälbchen darf auf einen Lebenshof umziehen: “Resi”, ein fünf Monate junges Kälbchen, war vor wenigen Wochen entlaufen und hielt Polizei, Feuerwehr und Tierrettung in Worms über eine Nacht lang in Atem, bevor sie im Herrnsheimer Schlosspark eingefangen wurde (siehe ecoGuide: www.ecoguide.de/worms-peta-bietet-landwirt-1-000-euro-fuer-entflohenes-kalb/). Das junge Tier hatte beherzt Reißaus genommen. Sein Lebensweg wäre ebenso verlaufen, wie der von Millionen von Kühen: Zuerst sollte sie enthornt, um dann ein bis zwei Jahre gemästet zu werden. Anschließend wäre sie in einem Schlachthof getötet worden. Aber PETA Deutschland e.V. hat den Landwirt überzeugen können, “Resi” frei zu geben und es wurde für sie ein Platz auf einem Lebenshof in Bayern gefunden. Vor diesem Hintergrund wurde sie nun zu PETAs Botschafterin für ein tierfreundliches und veganes Leben ernannt – denn nur wenn die Menschen sich ohne tierische Produkte ernähren, kann Tierleid verhindert werden.

„Es ist uns bewusst, dass wir nicht jede Kuh, jedes Schwein oder jedes Huhn vor dem Tod retten und bis an ihr Lebensende artgerecht unterbringen können“, so Lisa Wittmann, Agrarwissenschaftlerin bei PETA Deutschland e.V. „Mit der Rettung dieser einen Kuh haben wir aber ein Zeichen gesetzt und machen auf das Schicksal all jener Tiere aufmerksam, die Jahr für Jahr für den menschlichen Konsum sterben müssen. Wenn wir aufhören tierische Produkte zu essen, hört auch das Töten auf.“ Jedes Jahr werden in Deutschland über eine Milliarde Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.

Weitere Informationen:
www.veganstart.de