Es ist inzwischen bereits die dritte Auflage des Wormser „Haushalts im Dialog“, auch „Bürgerhaushalt“ genannt, die am Montag, 26. August 2013, startet. Seit 2011 führt die Stadt Worms nun den internetbasierten Bürgerhaushalt durch. „Die Themen sind vielfältig, sie reichen von Schulen und Kindertagesstätten über den Verkehrsbereich und Umweltaspekte bis hin zu Freizeit und Kultur“, berichtet Projektleiterin Tatjana Lösch. Die Resultate der ersten beiden „Bürgerhaushalte“ sind ebenso vielfältig: u.a. wurde 2012 die Sanierung der Schultoilette im Eleonoren-Gymnasium auf den Weg gebracht, darüber hinaus soll die Sanierung der Sporthalle der Paternus-Grundschule in Angriff genommen werden. Zudem wurden die Sanierung von Radwegen und die Anbringung eines Stadtplans am Bahnhof durch den „Bürgerhaushalt“ angestoßen. In 2013 zeigt sich die Internetplattform unter

www.dialog-worms.de

in neuem Gewand. Doch nicht nur die Optik ist neu, die gesamte Plattform wurde neu aufgesetzt und kann nun auch per Smartphone oder Tablet-PC bedient werden. Ein weiteres Novum: Bereits jetzt können Teilnehmende Vorschläge eingeben. „Die Gefahr, den Starttermin zu „verschwitzen“, soll damit minimiert werden“, erläutert Lösch. Sichtbar sind die Vorschläge jedoch erst, wenn der offizielle Startschuss fällt. Im Gegensatz zu den Vorjahren werden nicht mehr einfach nur die 30 bestbewerteten Vorschläge an den Stadtrat weitergegeben, sondern die Verwaltung prüft diesmal die 25 bestbewerteten Ideen, die kostenneutral sind, Geld einsparen oder Einnahmen bewirken. Außerdem werden die fünf bestbewerteten Ausgabevorschläge geprüft. „Der ‘Haushalt im Dialog’ bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit, die Planung der städtischen Ausgaben und Einnahmen mitzugestalten“, appelliert Oberbürgermeister Michael Kissel an die Bevölkerung, sich aktiv und zahlreich zu beteiligen.