Wiederbelebung

Dr. Christiane Serf, Chefärztin für Anästhesie und Intensivmedizin der GRN-Klinik Sinsheim, demonstriert die korrekte Herzdruckmassage. Foto: GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar

Derzeit findet unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ die bundesweite „Woche der Wiederbelebung“ statt. Initiiert wurde sie von einschlägigen Fachverbänden aus dem Bereich der Anästhesie. Wichtigstes Anliegen dieser Aktionswoche ist es, die Bevölkerung für Sofortmaßnahmen – beispielsweise an einem Unfallort – zu sensibilisieren und zum beherzten Handeln zu ermutigen. Die Schirmherrschaft hat Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr übernommen. Finanziell nachhaltig unterstützt wird diese Aktion von der Dietmar-Hopp-Stiftung.

Anlässlich der Aktionswoche sind in und um Sinsheim folgende Aktivitäten geplant:

  • Montag, 23. September 2013, am Wilhelmi-Gymnasium Sinsheim
  • Montag, 23. September 2013, an der Kraichgau-Realschule Sinsheim
  • Mittwoch, 25. September 2013, am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium Neckarbischofsheim

In den beiden Sinsheimer Schulen werden jeweils 16 Klassen (ca. 800 Schüler) und in Neckarbischofsheim alle Klassen (ca. 600 Schüler) im Erkennen einer Notfallsituation, Durchführung eines Notrufes und der Herzdruckmassage geschult. Ziel ist die Sensibilisierung zur Hilfeleistung und die praktische Übung am Reanimationstrainer / Übungsphantom. Die Direktoren der Schulen unterstützen die Aktion, indem sie den Schülern die Teilnahme an diesen Übungsstunden ermöglichen.

Außerdem engagieren sich Lehrer, Elternvertreter und der DRK-Schulsanitätsdienst bei der Umsetzung vor Ort. Ziel ist es, die Hemmungen zur Hilfeleistung bei Notfallsituationen bereits im Schulalter zu reduzieren und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sinnvoll und zielgerichtet zu überbrücken, um damit das Leben des Betroffenen zu retten. Weiterhin soll bei den Beteiligten das Interesse am sozialen Engagement geweckt und gefördert werden – gerade an Schulen bildet die Einführung eines Schulsanitätsdienstes einen wichtigen Grundstein für das Engagement in der Gemeinschaft.

Weitere Informationen:
www.einlebenretten.de/