Zum vierten Mal sind in 2013 die Preise im CO2-Maus-Wettbewerb verliehen worden. Der Ministerialdirektor im baden-württembergischen Umweltministerium, Helmfried Meinel, überreichte die Urkunden an der Siegerschule Ott-Heinrich-Gymnasium in Wiesloch. Der Wettbewerb sei ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie wichtige Themen ansprechend und durchaus mit Spaßfaktor zu vermitteln seien, sagte Meinel. Der CO2-Wettbewerb erfreue sich großer Beliebtheit, was die diesjährige Teilnehmerzahl von weit über 1.000 Schülerinnen und Schüler zeige. Der Teamcharakter des Wettbewerbs schließe dabei nicht nur die Klassen ein, sondern auch die Eltern. Erkenntnisse über Möglichkeiten, im privaten Umfeld und vielleicht im ganz kleinen etwas für den Schutz des Klimas zu tun, könnten so direkt in den Familienalltag einfließen.

Helmfried Meinel: „3.300 Tonnen eingespartes Kohlendioxid im Laufe von acht Wochen Wettbewerbsdauer sind ein deutlicher Beleg für das Engagement, mit dem alle bei der Sache waren und sind. Und sie zeigen, dass viele gemeinsam etwas bewirken können.“ Insgesamt, so der Ministerialdirektor, seien in den vergangenen fünf Jahren, seit dem ersten Wettbewerb, rund 40.000 Tonnen Kohlendioxid mit Hilfe der CO2-Maus eingespart worden. Meinel forderte die Schüler des Landes dazu auf, sich weiter so aktiv für den Klimaschutz einzusetzen.

Die Preisträger 2013

1. Preis (Klassenfahrt im Wert von 1.000 Euro): Klasse 6b des Ott-Heinrich-Gymnasiums, Wiesloch

2. Preise (jeweils 200 Euro für die Klassenkasse):
Klasse 5a, Karl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Hockenheim
Klasse 5c, Eschbach-Gymnasium, Stuttgart
Klasse 6b, Kreisgymnasium Hochschwarzwald, Titisee-Neustadt
Klasse 7a , Schlossgymnasium Künzelsau
Klasse 8a, Schulverbund Werkreal- und Realschule Gengenbach

Ergänzende Infos

Kernelement des Wettbewerbs ist ein interaktives Programm auf:
www.co2maus.de

Dort können sich Jugendliche mit einem Passwort registrieren und erhalten ihre eigene CO2-Maus. Zusammen mit ihren Eltern müssen sie vorab einen Kohlendioxid-Check durchführen. Mit der Maus können die Jugendlichen in unterschiedlichen Bereichen Kohlendioxid einsparen und mit den ersparten Kilos ihre Maus „füttern“. Die Palette der Maßnahmen reicht dabei von der Energiesparlampe über den sparsamen Gebrauch von Warmwasser und elektrischer Energie bis hin zum Kühltest (lohnt sich ein Neugerät?).

Ihr wahres Potenzial entfaltet die CO2-Maus jedoch nicht durch die Teilnahme von Einzelpersonen, sondern durch die Aktivierung ganzer Schulklassen. Hierfür gibt es ein Klassenplakat mit Berechtigung zur Teilnahme an einem CO2-Maus-Gewinnspiel. Die Gruppendynamik soll den Ehrgeiz aller anspornen. Über einen Zeitraum von acht Wochen versuchen die Klassen möglichst viel Kohlendioxid einzusparen. Mit der virtuellen Maus dokumentieren sie den Erfolg ihrer Anstrengungen für den Klimaschutz.