„Abgelaufene Arzneimittel und nicht aufgebrauchte Tabletten, Kapseln, Salben, Säfte oder Tropfen sollen niemals in die Toilette oder den Ausguss gekippt werden. Sie gehören vielmehr in den Restmüll und sonst nirgendwohin.“ Dies hat Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller am 12. Juli 2013 in Stuttgart anlässlich der Veröffentlichung eines Informations-Flyers zum richtigen Entsorgen von Arzneimitteln betont.

Minister Untersteller wies darauf hin, dass Medikamentenreste über die Restmülltonne verbrannt und sicher entsorgt werden. Wenn sie fälschlicherweise in die Toilette oder den Abguss geschüttet werden, würden sie Flüsse, Bäche und Seen unnötigerweise belasten. „Wir haben zwar viele gut ausgebaute Kläranlagen im Land, Arzneimittelrückstände können jedoch nicht restlos aus dem Abwasser entfernt werden“, so der Umweltminister weiter. Manche Wasserlebewesen reagierten bereits auf geringste Konzentrationen von Wirkstoffen sehr empfindlich. Unnötige Belastungen der Gewässer mit medizinischen Wirkstoffen müssten daher vermieden werden. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger: Helfen Sie mit, unsere Gewässer und Trinkwasservorkommen möglichst rein zu halten. Werfen Sie nicht mehr benötigte Medikamente in ihren Restmüll.“ Der in Zusammenarbeit mit dem Forschungsprojekt SchussenAktivplus erarbeitete Flyer des Umweltministeriums ist auch erhältlich unter:

www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/103602/