Altersbedingte Verschleißerscheinungen im Knie machen den Alltag zur Qual, denn häufig verursacht jede Belastung, z.B. beim Gehen oder Treppensteigen, starke Schmerzen. Doch wann ist ein künstliches Gelenk angezeigt, und gibt es Alternativen? Am 27. März 2014 informiert Dr. Martin Honsowitz, Leitender Arzt der Sektion Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Klinik Weinheim, ab 19.30 Uhr in der Volkshochschule (VHS), Luisenstraße 1, in Weinheim über das aktuelle Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten. Dabei geht er auf medikamentöse Therapien ebenso ein, wie auf Operationen und den Gelenkersatz und zeigt die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen moderner Therapien mit Medikamenten, Injektionen sowie kleineren Eingriffen am Knie auf. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Bei der Kniegelenk-Arthrose ist die Knorpelschicht, die das Gelenk puffert und den Knochen an den Gelenkflächen vor Abrieb schützt, beschädigt oder stellenweise vollständig zerstört. Risikofaktoren sind u.a. zunehmendes Alter, Veranlagung und Übergewicht. Ein gewisser Gelenkverschleiß im Alter ist zwar normal und unvermeidlich, doch bei vielen Menschen in Deutschland sind die Kniegelenke so stark geschädigt, dass die Lebensqualität massiv leidet. Jährlich erhalten rund 150.000 Betroffene ein künstliches Kniegelenk.

In der GRN-Klinik Weinheim werden Kniegelenk-Arthrosen regelmäßig mit dem gesamten Spektrum aktueller Therapiekonzepte behandelt. Dabei kommen vorzugsweise schonende, minimal-invasive Operationsverfahren und moderne Kniegelenkprothesen zum Einsatz.