Kosmetische Operationen haben in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt: Neue Operationstechniken und modernste Geräte erweitern die Eingriffsmöglichkeiten und senken die Risiken. Diese Entwicklung kommt u.a. Frauen zugute, die z.B. unter erschlafftem Gewebe nach starker Gewichtsreduktion oder Fehlbildungen der Brust leiden. Am Mittwoch, 16. September 2015, informiert Dr. Lelia Bauer, Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiterin des Brustzentrums der GRN-Klinik Weinheim, über aktuelle Operationstechniken zur Brustverkleinerung und -vergrößerung, Korrekturen von Fehlbildungen sowie Brust- und Bauchdeckenstraffung. Der Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Was Frauen bewegt“ beginnt um 18.30 Uhr im Raum Florenz des Ärztehauses II, Röntgenstraße 3, in Weinheim (unmittelbar neben der GRN-Klinik). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Was wird von den Krankenkassen übernommen?

Ein wichtiges Thema ist in diesem Zusammenhang die Frage nach der Kostenübernahme durch die Krankenkassen. „Fehlbildungen, große Hautfalten nach Gewichtsverlust oder auffällige Asymmetrien der Brust können den Alltag der betroffenen Frauen zum Teil stark beeinträchtigen und eine große psychische Belastung darstellen“, erklärt Dr. Bauer im Vorfeld der Veranstaltung. „Häufig ist dann aus medizinischer Sicht eine operative Korrektur vertretbar und sinnvoll.“ In diesen Fällen ist eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen möglich. Allerdings müssen zuvor Untersuchungsbefunde und Berichte von entsprechenden Fachärzten eingereicht werden. Wann kosmetische Operationen medizinisch gerechtfertigt sind und welche Vorgaben eingehalten werden müssen, wird die Gynäkologin in ihrem Vortrag erläutern.