Weinheim Kukident Blockheizkraftwerk

v.l.: Jutta Ehmsen, Jens Stuhrmann, OB Bernhard, Kukident-Werksleiter Michael Klingel, Michiel de Jong. Foto: Stadt Weinheim

„Es ist besonders schön für die Menschen am Standort, wenn die Unternehmen nicht nur erfolgreich, sondern auch umweltbewusst sind.“ Mit diesen Worten freute sich jetzt Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard beim Besuch der Firma Kukident über ein neues energetisches Konzept des Traditionsunternehmens in der Heinestraße. Der OB besuchte gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann und Jutta Ehmsen die Firma; sie gehört im Rathaus einem Energieteam an, das sich dem kommunalen Klimaschutz widmet. Denn der Besuch hatte einen Grund: Die Firma Kukident, die Teil der internationalen Reckitt Benckiser Gruppe ist, nahm am Standort Weinheim ein modernes Blockheizkraftwerk in Betrieb. Diese Maschine für effiziente Energieversorgung läuft mit einem Acht-Zylinder-Motor und wird mit Gas betrieben. Es sorgt einerseits dafür, dass die Produktion der „Tabs“ bei kontinuierlich stabiler Temperatur und Luftfeuchte stattfindet, gleichzeitig speist sie Strom ins Netz ein.

Zur Inbetriebnahme konnte Kukident-Werksleiter Michael Klingel neben Heiner Bernhard auch aus der Europaspitze des Konzerns Michiel de Jong begrüßen. Die Rathaus-Abordnung nahm die Gelegenheit zu einer Firmenbesichtigung wahr. Schon vor ein paar Wochen war das Unternehmen durch eine ökologische Erneuerung aufgefallen. Das Unternehmen war als Großkunde zu den Stadtwerken Weinheim gewechselt und hatte einen Liefervertrag über klimaneutrales Gas abgeschlossen. Die Klimaneutralität wird erreicht, indem die Kohlendioxid-Emissionen, die durch die Verbrennung von Erdgas entstehen, woanders eingespart werden. Die Stadtwerke zeichneten die Firma daraufhin mit dem „Klimakristall“ aus.