GRN-Klinik Weinheim

Prof. Dr. Grigorios Korosoglou erklärt einer jungen Nachwuchs-Medizinerin Angiographie-Aufnahmen eines Beingefäßes. Foto: Kathrin Oeldorf

Seit März 2015 ist die GRN-Klinik Weinheim Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg. Das bedeutet, dass Medizinstudierende der Universität Heidelberg das letzte Jahr ihrer Ausbildung – ihr „Praktisches Jahr“ (PJ) – in Weinheim absolvieren können. „Damit wird unsere Klinik als Medizinstandort weiter aufgewertet“, äußert sich Dr. Werner Schaupp, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Chirurgie, erfreut über diese Neuigkeit. „Wir sehen darin eine Anerkennung unserer bisherigen Leistungen, aber auch die verantwortungsvolle Aufgabe, jungen Medizinerinnen und Medizinern eine praxisbezogene Ausbildung in einem nicht-universitären Haus mittlerer Größe anzubieten.“

Die Klinik stellt jeweils drei Studienplätze für die Innere Medizin und die Allgemein- und Unfallchirurgie / Orthopädie, zwei für die Gynäkologie und Geburtshilfe sowie einen Platz für die Anästhesie und Intensivmedizin zur Verfügung. Verantwortlich für die Organisation und Koordination des PJ ist der neue Chefarzt der Kardiologie und Angiologie, Prof. Dr. Grigorios Korosoglou. Gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. Martin Honsowitz, Leitender Arzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, und Dr. Lelia Bauer, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe, hat Prof. Korosoglou kürzlich im Rahmen eines PJ-Informationstages am Universitätsklinikum Heidelberg PJ-Studierenden das Ausbildungsangebot der GRN-Klinik Weinheim vorgestellt. „Die Resonanz war durchweg positiv“, berichtet Korosoglou, „und inzwischen haben wir bereits die ersten Anmeldungen für unsere ‚PJ-Premiere‘ erhalten.“

Der neue Status: Anerkennung und Herausforderung

Dr. Schaupp wertet den neuen Status ebenso als Anerkennung wie als Herausforderung: „Mehr denn je sind wir Ärzte nun gefordert, uns immer auf dem neusten Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse zu halten, da neben der praktischen Ausbildung in der Ambulanz, am Krankenbett, im Operationssaal, am Herzkathetermessplatz oder im Kreißsaal die Studierenden auch theoretisch unterrichtet werden müssen. Dieser Aufgabe stellen wir uns gerne. Außerdem profitieren wir davon, dass wir in unserer täglichen Arbeit von den angehenden Ärztinnen und Ärzten unterstützt werden und sich der eine oder die andere vielleicht dazu entschließt, auch die Facharztausbildung bei uns zu absolvieren.“