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Foto: PVH Heidelberg

Schaut man sich die Performance von Ökofonds an, die am Kapitalmarkt gehandelt werden, so fällt auf, dass der „Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland“ in 2015 eines der besten Ergebnisse erwirtschaftet hat. Der offene Investmentfonds investiert in klein- und mittelständische Aktienunternehmen nachhaltiger Branchen aus Deutschland oder mit Kerngeschäft im deutschsprachigen Raum. Zur Risikooptimierung kann auch in andere Anlageformen investiert und Liquidität gehalten werden.

Ziel ist es, so der Bonner Vermögensverwalter, eine attraktive Rendite mit der nachhaltigen und ökologischen Weiterentwicklung der Gesellschaft zu verbinden. Der Murphy&Spitz Umweltfonds Deutschland investiert daher ausschließlich in nachhaltige Branchen und Themen wie:

  • umweltschonende Verkehrstechnik,
  • Gesundheit,
  • ökologisches Bauen,
  • Energieeffizienz,
  • Wasser,
  • nachwachsende Rohstoffe,
  • Erneuerbare Energien und
  • biologische Nahrungsmittel.

Konsequent ausgeschlossen sind Investitionen in Unternehmen mit Geschäftstätigkeit in:

  • der Militär- oder Atomindustrie,
  • Produktion und Nutzung fossiler Energieträger,
  • umweltschädlichen Technologien,
  • Drogenproduktion und -handel,
  • Prostitution sowie

Unternehmen,

  • die vermeidbare Tierversuche durchführen,
  • Kinderarbeit zulassen,
  • sozial diskriminieren,
  • gentechnisch manipulierte Produkte herstellen oder verbreiten,
  • Geschäftsbeziehungen zu Staaten pflegen, die Menschenrechte verletzen,
  • Korruption oder Geldwäsche betreiben oder
  • einen sonstigen negativen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben.

Gezielt werden die ökonomischen und ökologischen Vorreiter nachhaltiger Branchen mit hohem Wachstumspotenzial ausgewählt. Grundlage der Investmententscheidungen sind die Analysen von Murphy&Spitz Green Research. Das unabhängige Researchteam ist seit über 17 Jahren auf nachhaltige Branchen spezialisiert. Es verfügt über profunde Unternehmens-, Technologie- und Branchenkenntnisse sowie ein umfassendes Kontaktnetzwerk. Murphy&Spitz Green Research bewertet neben den ökonomischen Faktoren die Umwelt- und Sozialstandards der Unternehmen gemäß den definierten Nachhaltigkeitskriterien.

Mit seinem Ansatz hat der Fonds beim Forum für Nachhaltige Geldanlage zwei von drei Sterne als Gütesiegel erhalten und dabei nicht nur die Mindestanforderungen für nachhaltige Fonds, sondern darüber hinaus besonders anspruchsvolle Nachhaltigkeitsstrategien bescheinigt bekommen. Damit bietet sich der Fonds für Anleger an, die ihr Depot nachhaltig führen, oder zumindest einen Teil ihrer Kapitalanlagen umwelt- und sozialgerecht ausstatten wollen. Wir empfehlen bei jeder Kapitalanlage die Beratung, um Chancen und Risiken der Anlage einschätzen zu können.

 

(Dieser Beitrag stammt von unserem ecoGuide-Redaktionsmitglied Guido Dahm. Der nachhaltige Finanzdienstleister beschäftigt sich seit 2001 mit dem Themenbereich „Grünes Geld“ und ist Inhaber des Ecofonds-Shop in der Pfalz, darüber hinaus auch Fachgruppenleiter der LEADER Region Rhein-Haardt im Bereich „Energie, Klimaschutz & zukunftsfähige Mobilität“).