Mannheim Futteranker

Foto: Futteranker Mannheim e.V.

Der Futteranker Mannheim e.V. sorgt dafür, dass Haustiere von bedürftigen Besitzern gut und artgerecht ernährt werden. In den Räumen in der Neckarauer Straße 167 in Mannheim gibt das Team monatlich kostenlos ca. zwei Tonnen Tierfutter aus. Am Sonntag, 29. September 2013, veranstaltet der Futteranker für alle Interessierten, Spender und Sponsoren einen „Tag der offenen Tür“.

„Wir möchten auch außerhalb unserer Öffnungszeiten möglichst vielen Menschen die Möglichkeit geben, sich über unsere Arbeit, unsere Räumlichkeiten und unser Team zu informieren. Die Hundeschule Roayl-Steps wird zwei Vorträge zum Thema „Achtung Giftköder!“ halten und Dr. Schroff informiert über die 1. Hilfe am Tier. Außerdem konnte TE PhotoArt für diesen Tag gewonnen werden: Gegen einen Kostenbeitrag zu Gunsten des Futteranker kann man seinen vierbeinigen Liebling auf Fotos ablichten lassen. Und die Schirmherrin der Veranstaltung, Helen Heberer, hat ebenfalls ihren Besuch zugesagt.“

Zur Zeit nehmen jede Woche rund 100 Klienten das Angebot des Futteranker in Anspruch, die Tendenz ist steigend. Die 1. Vorsitzende des Vereins, Annette Elm, formuliert die Voraussetzungen, unter denen der Verein hilft: „Unsere Unterstützung richtet sich an Menschen mit kleiner Rente oder einer Grundsicherung, an Obdachlose, Sozialhilfeempfänger und an Menschen mit Hartz IV, mit dem entsprechenden Nachweis der Bedürftigkeit.“

Neben der Futterausgabe setzt sich der Verein aber auch dafür ein, dass die bedürftigen Besitzer die Möglichkeit bekommen, mit ihrem kranken Tier zum Tierarzt gehen zu können. Allerdings können die Behandlungskosten nicht komplett vom Verein übernommen werden; jeder Tierhalter muss einen Eigenanteil leisten. Einmal im Monat ist ein Tierarzt vor Ort in der Neckarauer Straße und impft Hunde und Katzen nach Voranmeldung. Auch dafür ist vom jeweiligen Herrchen bzw. Frauchen ein Anteil zu zahlen.

Damit die Arbeit des Vereins auch in Zukunft aufrecht erhalten werden kann, ist der Futteranker Mannheim e.V. auf regelmäßige Futter-, Sach- und Geldspenden angewiesen. „Wir freuen uns über jede Spende. Um besser kalkulieren zu können, würden wir uns freuen, wenn sich mehr Menschen finden, die unsere Arbeit monatlich mit einem festen Betrag unterstützen möchten“, sagt Annette Elm. Mit dem Anspruch, dass jedes Tier gut und artgerecht ernährt werden soll, sind es gerade die Futtersorten für die vielen alten und kranken Tiere, die eine Menge Geld kosten. Dieses Futter muss regelmäßig zugekauft werden, damit alle betroffenen Tiere versorgt werden können.

Weitere Informationen:
www.futteranker.de