Der 32. bundesweite “Tag der Organspende”, der jährlich mit einer Großveranstaltung begangen wird, findet 2014 am 7. Juni in Stuttgart statt. Ziel ist es, an diesem Tag möglichst viele Menschen zu erreichen und über das Thema Organspende und Transplantation zu informieren. Katrin Altpeter, Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren in Baden-Württemberg, hat die Schirmherrschaft des “Tags der Organspende” übernommen. Er wird mit einem Ökumenischen Dankgottesdienst in der Domkirche St. Eberhard beginnen. Außerdem sind umfangreiche Informationsstände, Informationsgespräche mit Experten und Betroffenen, ein Bühnenprogramm und zahlreiche Aktionen geplant.

Allein in Deutschland warten fast 11.000 Männer, Frauen und Kinder auf ein lebensrettendes oder lebenserleichterndes Spenderorgan. Demgegenüber steht eine weiterhin rückläufige Zahl der Organspenden. Dies besonders im Zusammenhang mit den in 2013 aufgedeckten Skandalen um schwere Verstöße bei der Organspende. Dabei ist es viel wahrscheinlicher, einmal selbst ein Organ zu benötigen, als als Spender in Frage zu kommen. Umso wichtiger sind umfassende Informationen und transparente Aufklärung über die im deutschen Transplantationsgesetz geregelten Abläufe und Voraussetzungen für eine Organspende. Sie sind maßgeblich, um zu einer überlegten Entscheidung zu kommen, ob man als Organspender zur Verfügung stehen möchte. Diese persönliche Entscheidung sollte möglichst in einem Organspendeausweis festgehalten und bei den Personalpapieren getragen werden. Sie ist bindend für Ärzte und Angehörige.

Organspendeausweise erhält man z.B. in Mannheim kostenfrei beim Fachbereich Gesundheit der Stadt (R 1, 12), bei der jeweiligen Krankenkasse, bei vielen Ärzten und Apotheken und online unter:
www.organspende-info.de

Weitere Informationen gibt es gebührenfrei beim „Infotelefon Organspende“ (Mo – Fr 9.00 – 18.00 Uhr):
Telefon 08 00 9 04 04 00