Das Umweltschutz-Engagement der „Turn- und Sportgemeinde 1889 Heidelberg-Rohrbach e.V.“ ist mit dem „Sonderpreis für Non-Profit-Organisationen“ des Umweltpreises Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat den Preis am 17. November 2016 in Stuttgart überreicht. Die Jury hat mit der Preisverleihung gewürdigt, dass „Ökologie im Leitbild verankert ist und glaubhaft gelebt wird“. Die TSG ist der größte Sportverein in Heidelberg und gehört mit über 3.200 Mitgliedern, 26 Hauptamtlichen und vielen Sportangeboten zu den zehn größten Sportvereinen in Nordbaden. Der Sonderpreis ist in diesem Jahr erstmals verliehen worden und mit 10.000 Euro dotiert. Die Gelder sind zweckgebunden und müssen für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen eingesetzt werden.

Ausführliche Infos zum Umweltpreis 2016 gibt es unter: www.um.baden-wuerttemberg.de.

Heidelbergs Umweltbürgermeister Wolfgang Erichson hat die Vertreter der TSG Rohrbach zur Preisverleihung begleitet und betonte: „Die Turn- und Sportgemeinde Heidelberg-Rohrbach ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie in Sportvereinen der Umweltschutz vorangetrieben werden kann. Ich möchte auch alle anderen Sportvereine in Heidelberg ermutigen, der TSG nachzueifern.“ Die TSG Rohrbach kann beispielhafte und wegweisende Leistungen beim Umwelt- und Klimaschutz, bei der Ressourcenschonung sowie bei der Energieeffizienz vorweisen.

Hier einige Beispiele:

  • Es gibt eine Umweltmanagementstruktur, ein eigenes Umweltteam, zwei Umweltbeauftragte und der Vorsitzende hat eine Ausbildung zum Umweltberater im Sport absolviert.
  • Der Verein hat 2012 am Projekt „Nachhaltiges Wirtschaften“ der Stadt Heidelberg teilgenommen und einen Bewusstseinswandel im Verein angestoßen.
  • Der Verein ist langjähriges Mitglied im Sport- und Umweltteam der Stadt Heidelberg und nimmt teil an der Nachhaltigkeitsinitiative des Verbandes für Sportökonomie und Sportmanagement.
  • Das Vereinsheim (Altbau) wurde renoviert und mit Holz-Pellet-Heizung ausgestattet. Es hat jetzt den KfW-Effizienzhaus-70-Standard.
  • Das Sportzentrum wurde im Passivhausstandard erbaut.
  • Der Verein stellt sukzessive auf LED um, bisher im Fitnessstudio und in der Geschäftsstelle, demnächst bei der Flutlichtbeleuchtung auf dem Rasenplatz.
  • Der Verein bezieht Ökostrom.
  • Veranstaltungen werden umweltschonend durchgeführt (z.B. ohne Einweggeschirr).
  • Verzicht auf versiegelte Flächen.
  • Nistkästen auf dem Vereinsgelände.
  • Bezug von „Fair Trade-Fußbällen“.

Zur Homepage des Vereins:
www.tsgrohrbach.de