Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel sowie Thomas Raab und Alexander Thewalt vom Amt für Verkehrsmanagement (v.r.) stellen die RadKULTUR-Straßenbahn vor, die künftig durch die Kurpfalz rollt. Foto: Philipp Rothe

Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel sowie Thomas Raab und Alexander Thewalt vom Amt für Verkehrsmanagement (v.r.) stellen die RadKULTUR-Straßenbahn vor, die künftig durch die Kurpfalz rollt. Foto: Philipp Rothe

Ab sofort wirbt eine Straßenbahn der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) – Linie 5 – für RadKULTUR. Das auf der Bahn aufgedruckte „TRAMdem“ bildet die Beine von Menschen auf Tandems ab. Im Gesamtbild treten die Fahrgäste, die hinter den Fenstern in der Straßenbahn sitzen, kräftig in die Pedale und treiben damit die Straßenbahn an. Die Linie 5 wurde für diese Werbeaktion ausgewählt, da sie die RadKULTUR-Kommune Heidelberg mit Mannheim, ebenfalls RadKULTUR-Kommune, und der Metropolregion verbindet.

Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel stellte das „TRAMdem“ – ein Gemeinschaftsprojekt der RadKULTUR-Modellkommunen Mannheim und Heidelberg – am 6. August 2013 der Öffentlichkeit vor. „Bedenkt man, dass in Heidelberg rund jeder dritte Weg mit dem Rad zurückgelegt wird, ist es notwendig, insbesondere das Bewusstsein für den Radverkehr und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer immer wieder ins Gespräch zu bringen“, betonte Stadel. „Die Themen Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme sind ein wichtiger Baustein der RadKULTUR in Heidelberg.“

RadKULTUR will Spaß am Fahrradfahren vermitteln

Die Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg setzt landesweit und in derzeit fünf ausgewählten Modellkommunen Impulse für die Einfachheit, Selbstverständlichkeit und den Spaß am Radfahren. 2012 wurden die Städte Mannheim, Tübingen und Lörrach zu ersten Modellkommunen − alle drei führen die Initiative 2013 eigenständig weiter. Zum ersten Mal mit dabei ist in diesem Jahr neben Heidelberg auch Filderstadt. In beiden Städten sollen nachhaltige Impulse für die RadKULTUR vor Ort gesetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Förderung einer fahrradfreundlichen Mobilitätskultur – dazu gehören Themen wie Sicherheit, Ideen und Innovationen rund ums Rad. Für ihr Engagement belohnt werden fahrradfreundliche Unternehmen und Kommunen, Bildungsträger und private Rad-Initiativen. Das Ziel des vielfältigen RadKULTUR-Programms ist, das Mobilitätsverhalten in Baden-Württemberg dauerhaft zu verändern und dadurch den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu steigern.

Weitere Informationen:
www.radkultur-bw.de