Wärmekissen Sinsheim

Teilten die Freude über die hilfreiche Spende (v.l.): Dr. T. Schumacher (Ärztl. Direktor, GRN-Klinik Sinsheim), A. Zachmann (Palliative Care Team Kraichgau), M. Hildenbrand (Klinikleiter, GRN-Klinik), A. Seidler (Näherin der Kissen), Dr. C. Serf (Chefärztin für Anästhesie und Intensivmedizin, GRN-Klinik), J. Adler (Physiotherapeutin, GRN-Klinik), C. Manuela Baer (Pflegedienstleiterin, GRN-Klinik), A. Raab (Leitender Physiotherapeut, GRN-Klinik), Dr. B. Kuhnert-Frey, Dr. H. Schreiter, M. Heß (alle: Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim). Foto: Gesundheitszentren Rhein-Neckar

In der GRN-Klinik Sinsheim stehen unheilbar kranken Menschen zwei speziell eingerichtete Einzelzimmer zur Verfügung, in denen sie ihrem Krankheitsstadium angemessen medizinisch und pflegerisch versorgt werden können. Finanziert wurden diese sogenannten Palliativzimmer u.a. mit der Unterstützung des Vereins Initiative Palliativ-Versorgung Sinsheim e.V.

Am Mittwoch, 29. Juli 2015, nahmen Klinikleiter Martin Hildenbrand und der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Schumacher eine weitere Spende der Initiative Palliativ-Versorgung im Wert von knapp 1.500 Euro entgegen: 60 Bio-Dinkelkissen, die in einem ebenfalls vom Verein finanzierten Mikrowellengerät gewärmt werden und diese Wärme – falls gewünscht – an Palliativpatienten weitergeben können. „Schwerst kranke Menschen leiden oft unter kalten Händen und Füßen“, erläutert die Vorsitzende der Initiative Palliativ-Versorgung, Dr. Bärbel Kuhnert-Frey, den Nutzen der 50 x 25 cm großen Wärmekissen, „so dass sie dankbar für diese individuell platzierbaren Wärmequellen sind.“

Kissen stehen überwiegend stationären Palliativpatienten der GRN-Klinik zur Verfügung

Die Kissen stehen überwiegend stationären Palliativpatienten der GRN-Klinik Sinsheim zur Verfügung, können aber auch in der ambulanten Behandlung eingesetzt werden. Agnes Seidler, eine der Initiative Palliativversorgung nahe stehende ehrenamtliche Hobbynäherin, hat die aus jeweils drei Füllkammern bestehenden Getreidekissen in drei verschiedenen Farbdesigns angefertigt – sehr professionell und akkurat, wie ihr bei der Übergabe von allen Seiten bestätigt wurde.

Bereits 2014 hatte der Sinsheimer Palliativ-Verein für die Klinik ein Sideboard und eine Kommode im Gesamtwert von 900 Euro gekauft, in denen u.a. Utensilien für die stationäre Aromatherapie untergebracht sind. „Es gibt immer noch etwas zu verbessern, um die Patienten noch professioneller versorgen zu können“, so Kuhnert-Frey, die selbst jahrelang als Chefärztin der Anästhesie und Intensivmedizin im früheren Sinsheimer Kreiskrankenhaus (heute GRN-Klinik) gewirkt hat. „Und wenn wir ihnen darüber hinaus helfen können, sich ein klein wenig wohler zu fühlen, dann haben wir ein wichtiges Ziel erreicht.“