Stromverbrauch

Foto: Stadt Sinsheim

Die KliBa (Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis gGmbH) war im Rahmen des landesweiten Projektes „Stand-by in Schulen“ auch an der Grundschule in Eschelbach zu Gast. Ziel des Projektes ist es, den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und dem Stromverbrauch am Beispiel von elektrischen Geräten darzustellen und die Kinder für das Thema zu sensibilisieren, um so den Alltag der Kinder klimafreundlicher zu gestalten.

Die Viertklässler der Grundschule Eschelbach hatten hierzu zwei spannende und abwechslungsreiche Unterrichtseinheiten, in denen Umweltpädagogin Anita Köhler das Thema Klimaschutz und Energie sehr ansprechend und für alle Kinder erlebbar vorstellte. Nach der ersten Unterrichtseinheit durfte jeder ein Strommessgerät mit nach Hause nehmen, um den Stromverbrauch der eigenen Geräte im eingeschalteten Zustand sowie im Stand-by Modus aufzuschreiben.

Die Ergebnisse wurden in der zweiten Unterrichtseinheit ausführlich besprochen. An diesem Termin war auch Baudezernent Tobias Schutz dabei. Er informierte die Schüler über die vielen Energiesparmaßnahmen der Stadt Sinsheim und stand den Kindern Rede und Antwort. In vielen gemeinsamen Versuchen konnten die Schüler selber Strom durch Reibung, durch einen Dynamo und einen Generator erzeugen. Auch die verschiedenen Leuchtmittel wurden überprüft und alle zusammen ermittelten das klimafreundlichste Leuchtmittel.

Zum Abschluss wurde noch ein kleines solargetriebenes Windrad mit Hilfe der Leuchtmittel in Gang gesetzt. Die Rolle der Stromspardetektive wurde den aufgeweckten Schülern wie auf den Leib geschneidert: Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten sie einen Stromsparausweis.