Eine zu starke Menstruationsblutung, Unterbauchschmerzen, unerfüllter Kinderwunsch – diese und weitere Beschwerden können für betroffene Frauen sehr belastend sein. Als Ursachen kommen beispielsweise Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut, Zysten an den Eierstöcken oder Myome in Frage. Was die meisten Betroffenen nicht wissen: In vielen Fällen kann ihnen durch eine minimalinvasive Operation – das heißt mit der sogenannten „Schlüsselloch-Chirurgie“ – geholfen werden. Diese hat den Vorteil, dass sich die Patientinnen nach dem Eingriff schneller erholen und, wenn überhaupt, nur kleine Narben zurückbleiben.

Bei welchen Krankheitsbildern welche Methode angewandt wird, können Interessierte im Rahmen eines Vortragsabends am 14. Oktober 2014 (18.00 Uhr) in der GRN-Klinik Schwetzingen (Cafeteria) erfahren. Die Veranstaltung ist die letzte in einer Reihe von Vorträgen der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe unter dem Titel „Frau und Gesundheit 2014“. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Veranstaltung wird moderiert von Dr. Annette Maleika, Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die Vorträge:

  • “Zu starke Menstruationsblutung – neue effektive Behandlung durch Veröden der Gebärmutterschleimhaut” (Dr. Patricia Rapp-Albert, Oberärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe, GRN-Klinik Schwetzingen)
  • “Entfernung von Myomen oder der ganzen Gebärmutter durch die Schlüsselloch-Chirurgie” (Dr. Erich Baier, Oberarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, GRN-Klinik Schwetzingen )
  • “Minimalinvasive Behandlung von Zysten am Eierstock, Verwachsungen und Verklebungen des Eileiters” (Uwe Hahn, Oberarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, GRN-Klinik Schwetzingen)