Verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Leitung der GRN-Klinik Schwetzingen wurden in den vergangenen Tagen auf die Behauptung angesprochen, die geburtshilfliche Abteilung der Klinik würde mit dem bevorstehenden Weggang des langjährigen Chefarztes der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Kay Goerke, geschlossen. „Dies ist eine Fehlinformation“, sagte Klinikleiter Ingo Roth am 8. Mai 2013 in Schwetzingen auf eine Medienanfrage. „Das Gegenteil ist der Fall: So sehr wir den Weggang von Dr. Goerke bedauern, freuen wir uns, bereits heute bekannt geben zu können, dass wir zum 1. Juli 2013 eine Nachfolgerin gefunden haben, die beide Bereiche der Frauenheilkunde an der GRN-Klinik Schwetzingen fortführen wird.“ Die neue Chefärztin, Dr. Annette Maleika, langjährige Oberärztin der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg und seit 2011 Stellvertretende Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Salem, war im April vom GRN-Aufsichtsrat einstimmig zur Nachfolgerin von Dr. Goerke gewählt worden.

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe umfasst zwei Stationen und den Kreißsaal, jährlich werden über 1.500 Patientinnen stationär behandelt. Neben neun Hebammen und 18 Mitarbeiterinnen im Pflegebereich kümmern sich insgesamt 10 ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sechs Assistenzärztinnen und -ärzte, eine Oberärztin, zwei Oberärzte und der Chefarzt – um die Patientinnen. Jährlich kommen hier rund 450 Babys zur Welt. Dr. Goerke und sein Team bieten, ebenso wie zukünftig Dr. Maleika, eine familienorientierte Geburtshilfe an. Das bedeutet, dass neben technisch modernsten Bedingungen im Kreißsaal und auf der Mutter-Kind-Station eine Atmosphäre herrscht, die es den jungen Familien ermöglicht, sich wie zu Hause zu fühlen.

Gemeinsam mit der GRN-Klinik Sinsheim besteht seit 2009 das zertifizierte Brustzentrum Sinsheim / Schwetzingen – eine Einrichtung, die gewährleistet, dass sich die Erkennung und Behandlung von Brustkrebserkrankungen stets nach den aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien richtet und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen folgt. In der Behandlung gutartiger Krankheiten kommt, wo immer möglich, die minimalinvasive Chirurgie zum Einsatz, so z.B. bei der Entfernung von Eierstockzysten und Myomen, beim Lösen von Verwachsungen, zur Sterilisation oder zur Entfernung der Gebärmutter. Auch die Diagnostik und Behandlung von Beckenbodenschwäche, Senkungsbeschwerden und Harninkontinenz werden angeboten, ebenso wie die operative und konservative Behandlung von gynäkologischen Krebserkrankungen.