„Die Gemeinde Haßloch hat die Weichen auf Zukunft gestellt. Statt zwei alten, mit Gas betriebenen Heizungen, wird eine umweltfreundliche Holzpellet-Anlage in Schule und Kindergarten für Wärme sorgen. Damit trägt Haßloch beispielhaft zu Klimaschutz und Energiewende in Rheinland-Pfalz bei“, erklärte Energiestaatssekretär Thomas Griese am 12. Juli 2016 in Haßloch und übergab der Gemeinde den Förderbescheid über 32.000 Euro.

Das Energieministerium unterstützt die neue Heizung sowie die Errichtung eines Wärmenetzes im Rahmen des Programms „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur“. „Die Nutzung von Holz als nachwachsende und somit erneuerbare Energiequelle lohnt sich nicht nur für Kommunen – auch die Umwelt profitiert. Heizen mit Holz ist CO₂-neutral, weil bei der Verbrennung lediglich die Menge an CO₂ freigesetzt wird, die während des Wachstums aufgenommen wurde. Gleichzeitig wird der Ausstoß von klimaschädlichem CO₂ aus fossilen Energieträgern vermieden“, erläuterte Griese. Die Gemeinde Haßloch könne so jährlich 102 Tonnen CO₂ einsparen.

„Die Unwetter der letzten Wochen haben uns drastisch vor Augen geführt, wie wichtig jeder Beitrag zum Klimaschutz ist“, so Griese. Daher berate und fördere das Land Kommunen und Betriebe bei Investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung. Eine Holzverwendung vor Ort stärke außerdem die heimische Wirtschaft, fördere die regionale Wertschöpfung und sichere so Arbeitsplätze. Holzpellets als Brennstoff seien auch deshalb sinnvoll, da sie ganz überwiegend als sogenannte Säge-Nebenprodukte bei der Holzverarbeitung anfallen, so der Staatssekretär.