Einrichtung Betreuen

Die Tagesstätte mit Demenzschwerpunkt in Bad Bergzabern gehört zur Einrichtung Betreuen – Fördern – Wohnen des Pfalzklinikums. Auch sie trägt das DIN EN ISO-Gütesiegel. Foto: Pfalzklinikum

„Sie haben Ihre Qualitätsstandards nicht nur aufgeschrieben, Sie leben das auch. Sie sind Spitze!“ Mit dieser Einschätzung gab Claudia Daunicht von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualitätssicherungssystemen am 12. Dezember 2013 bekannt, dass die Einrichtung „Betreuen – Fördern – Wohnen“ des Pfalzklinikums weiterhin das Gütesiegel „DIN EN ISO 9001“ tragen darf, das ihr 2012 erstmals zuerkannt wurde.

Gemeinsam mit Gutachter Erwin Spreitzenbarth hatte die Visitorin drei Tage lang verschiedene Standorte und Angebote der Gemeindepsychiatrie unter die Lupe genommen. Ob die Wohnanlage am Keschdebuckel oder die Häuser Neukastell und Guttenberg in Klingenmünster, die Heilpädagogische Wohnstätte in Maikammer, die Wohn- und Teilhabezentren in Dahn und Rodalben, die Tagesstätte mit Demenzschwerpunkt in Bad Bergzabern, das Gemeindepsychiatrische Zentrum Vorderpfalz in Speyer oder der pfalzweit tätige Pflegedienst „ambulant psychiatrisch pflegen und betreuen“ (appb) – in allen Bereichen erreichte die Einrichtung Spitzenwerte. Der ambulante Fachbereich Berufliche Rehabilitation (Reha BIFID) in Klingenmünster und Kaiserslautern wurde zusätzlich zum AZAV-Gütesiegel für berufliche Bildungseinrichtungen geprüft.

„Darauf sind wir echt stolz“, sagte Pfalzklinikum-Geschäftsführer Paul Bomke bei der Abschlussveranstaltung und dankte allen Beteiligten für das große Engagement an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr. Gemeinsam mit Einrichtungsleiterin Birgit Fuchs, dem Qualitätsbeauftragten Hans Frech, dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden und Qualitätskoordinator Thomas Nagel, den Fachbereichsleitungen sowie den anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war er sich einig, diesen Erfolg während der Adventszeit zu feiern – zusammen mit den Bewohnern, ihren Beiräten, gesetzlichen Betreuern und Angehörigen sowie mit den Klienten, die die ambulanten Angebote nutzen. „Unsere hohen Standards helfen uns auch dabei, weiterhin die Felder zu bearbeiten, auf denen es noch viel zu tun gibt, zum Beispiel bei der Teilhabe am Arbeitsleben. Da hat uns die gemeinsame Veranstaltung mit der Arbeitsagentur und dem Jobcenter kürzlich einen guten Schritt voran gebracht. Dass diese ehrliche Begegnung von Entscheidungsträgern und Betroffenen hier stattfinden konnte, dafür sind wir dem Dachverband Gemeindepsychiatrie e.V. sehr dankbar“, so Bomke.

Anmerkung der Redaktion: siehe auch ecoGuide vom 18.12.2013:
www.ecoguide.de/klingenmuenster-nach-bewaeltigung-einer-psychischen-erkrankung-massive-behinderung-auf-arbeitsmarkt/