Das Labor der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd in Neustadt a.d. Weinstraße hat an einem länderübergreifenden Ringversuch zur Qualitätssicherung teilgenommen. Bei dem Ringversuch „Elemente im Abwasser” waren die Parameter Eisen, Nickel, Cadmium, Kupfer, Zink und Chrom zu bestimmen. Das Labor der SGD Süd war dabei erfolgreich und hat damit seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Organisiert und ausgewertet wurde der Ringversuch vom Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft, Arbeitsbereich Hydrochemie und Analytische Qualitätssicherung der Universität Stuttgart.

Das Labor der SGD Süd ist verantwortlich für die Überwachung und Untersuchung der Abwassereinleitungen aus den kommunalen, gewerblichen, industriellen und militärischen Abwasseranlagen. Die Abwassereinleiter müssen die in den wasserrechtlichen Erlaubnissen vorgegebenen Grenzwerte einhalten. Die SGD Süd hat als Obere Wasserbehörde die Einhaltung der Vorgaben sicherzustellen. Die Ergebnisse der behördlichen Überwachung sind darüber hinaus Grundlage für die Festsetzung der Abwasserabgabe.

Über 100 Labore nahmen am Ringversuch teil

An dem Ringversuch haben über 100 Labore teilgenommen. Es wurden von allen Teilnehmern identische Wasserproben nach einheitlich vorgegebenen Verfahren untersucht. Der Vergleich der Ergebnisse erlaubt es, Aussagen über die Messgenauigkeit bzw. über die Messqualität der beteiligten Labore zu machen. Im Rahmen gesetzlicher Notifizierungsverfahren und Laborakkreditierungen wird eine Teilnahme an Ringversuchen gefordert.