Neustadt Falkner

Die Greifvogelhaltung ist verantwortungsvoll, zeit- und kostenaufwändig. Foto: Stadt Neustadt a.d. Weinstraße

Im Rahmen des Herbstferien-Programms besuchte der Duttweilerer Falkner Achim Häfner den städtischen Kinderhort „Kastanienstrolche“ in Mußbach. Als Gäste hatte er dabei: Uhu Marga, Steppenadler Attila, den amerikanischen Wüstenbussard Jenny, Schleiereule Heidi und Buntfalke Max. Für die Vorstellung der beeindruckend wirkenden Greifvögel hatten die Hortkinder auch ihre Freundinnen und Freunde eingeladen. 30 Grundschulkinder konnten so in einer zweistündigen, naturkundlichen Aktion Kontakt zu den Vögeln aufnehmen und dabei viel Wissenswertes über ihr Verhalten und Leben in freier Natur erfahren. Gespannt lauschten sie den Erzählungen des erfahrenen Falkners.

Die Greifvögel leben bei Häfner in einer großen Freiflugvoliere, aufgezogen werden sie bei ihm zu Hause mit engen sozialen Kontakten. Dass sich Uhu Marga intensiv kraulen lässt zeigt, wie vertrauensvoll die Beziehungen sind. „Ich lege großen Wert darauf, dass die Tiere mir freiwillig folgen“, betonte Häfner und beantwortete geduldig die vielen Fragen der Kinder. Die Greifvogelhaltung sei verantwortungsvoll, zeit- und kostenaufwändig. „Ich muss viele Auflagen, zum Beispiel Fachkundenachweise und gute Haltebedingungen, erfüllen“, erklärte der Falkner. Wer mutig genug war, durfte sich – mit einem Schutzhandschuh ausgerüstet – Schleiereule, Buntfalke und Uhu auf den Arm setzen lassen.