Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine der häufigsten Hauterkrankungen in Westeuropa. Betroffen sind meist Kinder, aber auch Erwachsene können unter Symptomen wie starkem Juckreiz und entstellenden Hautveränderungen leiden. Bis heute ist der genaue Entstehungsmechanismus dieser Krankheit nicht bekannt. Entsprechend bekämpfen die gängigen Therapiemethoden oft nur die Folgen, nicht aber die Ursachen der Erkrankung.

Ein Forscherteam der Hautklinik an der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) begibt sich nun auf „Spurensuche”, um zu verstehen, wie die Neurodermitis entsteht. Für die Teilnahme an einer entsprechenden medizinischen Studie suchen die Wissenschaftler Frauen im Alter von 18 – 40 Jahren, die im Zusammenhang mit einer diagnostizierten Neurodermitis unter Juckreiz an beiden Unterarmen leiden. Im Rahmen der Studie werden in der Hautklinik mit einem neu entwickelten Multiphotonentomographen – einem speziellen hochauflösenden Mikroskop – Aufnahmen der oberen Hautschichten gemacht. Bei diesem bildgebenden System handelt es sich um eine nicht-invasive Untersuchungsmethode, mit deren Hilfe Veränderungen zwischen erkrankter und gesunder Haut sichtbar gemacht werden können.

Die Teilnahme an der Studie ist absolut schmerzfrei und gesundheitlich völlig unbedenklich. Alle Daten und Bilder, die im Rahmen der Studie gesammelt werden, werden anonymisiert. Die an der Studie teilnehmenden Frauen erhalten eine Aufwandsentschädigung. Die Neurodermitis-Studie wird an der Sektion Experimentelle Dermatologie der Universitäts-Hautklinik unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schneider durchgeführt (betreut von Julia Feger im Rahmen ihrer Doktorarbeit).

Frauen der gesuchten Altersgruppe, die unter Neurodermitis leiden, können sich in Verbindung setzen unter:
julia.feger@medma.uni-heidelberg.de oder
Telefon 06 21/15 20 12 68