Am Samstag, 15. Oktober 2016 (11.00 – 18.00 Uhr), lockt zum vierten Mal das Streuobst-Festival in die Neckargemünder Altstadt. Offizielle Eröffnung ist um 11.30 Uhr. Auf dem Lohplatz geht es bei diesem Fest rund um die für die Region typischen Streuobstwiesen und ihre Erträge. Neben einem reichhaltigen Angebot an schmackhaftem Obst und vielen wiederentdeckten kulinarischen Genüssen werden auch zahlreiche engagierte Umwelt- und Naturschutzgruppen sowie Streuobstinitiativen über ihre wichtige Tätigkeit informieren.

Vielfältige kulinarische Gaumenfreuden sowie Obstschau

In Neckargemünd und seinen Ortsteilen befinden sich ausgedehnte Streuobstwiesen, die den Charakter unserer Landschaft bestimmen. Gerade der teilweise sehr alte Obstbaumbestand liefert auch heute noch zahlreiche historische Streuobstsorten und bietet außerdem Lebensraum für geschützte Tierarten. Um die Reize dieses natürlichen Kulturgutes für alle Sinne greif- und erlebbar zu machen, erwarten die Besucher vielfältige kulinarische Gaumenfreuden wie Apfelbratwurst, Mostbraten, Flammkuchen mit Streuobst oder auch Streuobstkuchen, Äpfel, Maroni und vor Ort holzofengebackenes Apfel- und Apfelweinbrot, Streuobst-Trüffel, Schoko-Obst und Imkerei-Produkte: Feinschmecker und Genießer haben die Qual der Wahl. Dazu werden edle Streuobst-Getränke wie Obstsäfte und -weine, Cidre, Obstschaumweine, Frucht-Dessertweine sowie sortenreine Streuobst-Edeldestillate angeboten. Für die anschließende Zeit zu Hause kann man verschiedenste Gelees, Konfitüren und Chutneys erstehen, sowie Bücher rund um Gartenbau und Kochen. Zudem erwartet die Besucher eine Obstschau mit über 150 raren historischen Sorten, bei der sich die Vielfalt einheimischen Streuobstes (wieder-)entdecken lässt.

Info-Stände vermitteln Wissenswertes

Info-Stände vermitteln Wissenswertes zu neuen Züchtungen und alten Obstsorten, zum Erhalt der Vielfalt dieser Obstsorten, zu Verwendungseigenschaften und Verwertung derselben bis hin zu Tipps zur Pflanzung von Obstbäumen. Infos zum Thema „Streuobstwiese“ als erhaltenswerte Kulturlandschaft und Lebensraum bedrohter Tierarten liefern die Vertreter der Initiativen wie Pomologenvereine, NABU, BUND, Streuobstwiesenretter Bensheim, Baumschulen und Gartenbaubetriebe oder auch Gartenbauvereine ebenfalls gerne.