Aglasterhausen Stadtweke Heidelberg

A. Kappenstein, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, S. Schweiger, Bürgermeisterin von Aglasterhausen, und N. Hirt, Geschäftsfeldleiter Wärme-Services der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Stadtwerke Heidelberg

Am 22. August 2013 haben Sabine Schweiger, Bürgermeisterin von Aglasterhausen, und Alfred Kappenstein, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, eine Ausweitung ihrer Zusammenarbeit bei der Nahwärmeversorgung besiegelt. Seit 2008 betreiben die Stadtwerke Heidelberg Umwelt in Aglasterhausen eine Nahwärmeversorgung für das Schulzentrum, das Hallenbad und den Kindergarten. Dabei kommt ein Holzpelletkessel zum Einsatz, ein Öl-Kessel deckt den höheren Wärmebedarf an kalten Tagen. Der jetzt geschlossene Vertrag umfasst die Betriebsführung für einen neuen Holzpelletkessel im historischen Rathaus, der die bisherige Ölheizung ersetzt. „Mit der neuen Anlage setzen wir einmal mehr ein Zeichen für den Klimaschutz”, sagte Sabine Schweiger bei der Vertragsunterzeichnung. „Und da wir immer sehr zufrieden mit der bisherigen Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Heidelberg waren, haben wir die Betriebsführung nun auch auf das Rathaus ausgedehnt.” „Wir freuen uns sehr über die Fortsetzung der Zusammenarbeit und über das Vertrauen, das damit zum Ausdruck kommt”, sagte Alfred Kappenstein.

Die neue Anlage im Rathaus hat eine Leistung von 150 kW und wird etwa 240.000 kWh Wärme pro Jahr erzeugen. Der Kohlendioxid-Ausstoß sinkt damit um weitere 50 Tonnen. Insgesamt reduzieren die Anlagen, die von den Stadtwerken Heidelberg Umwelt betrieben werden, den Kohlendioxid-Ausstoß der gemeindeeigenen Gebäude künftig um 350 Tonnen gegenüber einer konventionellen Wärmeerzeugung.