In 2012 wurde erstmals über eine Terrawattstunde Ökostrom mit Grüner Strom Label (GSL) an Endverbraucher geliefert. Im Vergleich zu 2011 stieg die zertifizierte Strommenge um weitere zehn Prozent auf 1.015 Gigawattstunden. Der anhaltend positive Trend lässt ein jährliches Investitionsvolumen von über acht Millionen Euro erwarten, da bei GSL-zertifizierten Produkten stets ein fester Betrag je Kilowattstunde in die Energiewende fließt. Innovative Maßnahmen wie ein Smart Grid-Projekt der Mainova, die bisher größte Solaranlage der Stadtwerke Heidelberg und ein Projekt zur Förderung von Kleinbiogasanlagen in Kenia konnten mit diesen Geldern zuletzt realisiert werden.

„Alle Verbraucher, die Ökostrom mit unserem Label beziehen, tragen auf besondere Art und Weise zum Gelingen der Energiewende bei, da sie zusätzliche Investitionen in ökologisch wertvolle Energieprojekte auslösen“, sagt die GSL-Vorsitzende Rosa Hemmers. „Mittlerweile planen die Stromanbieter, die ihren Ökostrom von uns zertifizieren lassen, mit ihren Fördergeldern verstärkt auch innovative Vorhaben wie Stromspeicher und intelligente Netze. Solche Projekte zeigen den Praxisnutzen von Techniken, die für die Systemintegration erneuerbarer Energien eine wichtige Rolle spielen.“ Verbraucher können in ganz Deutschland GSL-zertifizierten Ökostrom beziehen und dabei unter verschiedenen Angeboten wählen (2012 wurden einige neue Ökostromprodukte zertifiziert).