In der Metropolregion Rhein-Neckar leben mehr als zwei Millionen Menschen, davon sind nach vorsichtigen Schätzungen von Experten etwa 50.000 Menschen von Vorhofflimmern betroffen. Dabei gerät das Herz aus dem Takt: Die Vorhöfe arbeiten nicht mehr zusammen und pumpen das Blut unkoordiniert weiter. Diese Herzrhythmusstörungen führen zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und Herzinsuffizienz. Deshalb hat die Stiftung Institut für Herzinfarktforschung gemeinsam mit den kardiologischen Kliniken in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen das Projekt ARENA gestartet, darunter auch die Kardiologie des Mannheimer Theresienkrankenhauses.

Studienziel: Optimierung der Therapiemethoden und Prävention bei Vorhofflimmern

Ziel ist es, durch die Untersuchung und Überwachung von mehr als 10.000 Patienten eine umfassende wissenschaftliche Datenbank aufzubauen. Darin sollen patientenspezifisch Screenings, Symptomatik, Diagnose, Krankheitsverläufe, Komplikationen und Therapie erfasst und langfristig ausgewertet werden. Außerdem werden regelmäßige Befragungen und Laboruntersuchungen bei den teilnehmenden Patienten durchgeführt. Mit den Ergebnissen der Studie soll es möglich sein, Therapiemethoden zu optimieren und darauf aufbauend die öffentliche Aufklärung und Prävention bei Vorhofflimmern voranzutreiben.

Weitere Informationen:
www.stiftung-ihf.de