Die Mannheimer Bürgerplanungsgruppe Freiland Spinelli traf sich am Dienstag, 15. Oktober 2013, zum ersten Mal. Es sind mindestens noch zwei weitere Arbeitstreffen geplant. Die Planungsgruppe für die Bundesgartenschau (BUGA) 2023 setzt sich aus Vertretern von Verbänden, Vereinen, der Fraktionen des Gemeinderats, Bezirksbeiräten, Initiativen und Bürger, die ihr Interesse an der Beteiligung angemeldet haben, zusammen. Die Gruppe erarbeitet Eckpunkte zur Planung, die der Verwaltung und dem Gemeinderat zur Ausschreibung des öffentlichen Wettbewerbs über die Flächengestaltung vorgelegt werden.

Klaus Elliger, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, gab einen Überblick über den Sachstand und Grundüberlegungen der Verwaltung zur möglichen Nutzung auf der Fläche. Weitere Vertreter der Fachbereiche verschiedener Dezernate und Gutachter beantworteten Fragen der Teilnehmer, insbesondere auch zu Details über die klimaökologische Bedeutung des Grünzugs Nordost.

Die Planungsgruppe entwickelte erste strukturierte Nutzungs- und Gestaltungsvorschläge zu den Themen „Sport und Bewegungsräume“, „Kulturräume“, „Ruhezonen“, „Rad- und Fußwege“, „Anbindung an den ÖPNV“, „Selbstversorgergärten“ und zu „Räume und Angebote für Kinder und Jugendliche“. Hier stellten sich sogleich auch weitergehende Fragestellungen, wie die des Bedarfs für neue Modelle der Selbstversorgung, oder wie eine kreative und lehrreiche Einbindung versiegelter Flächen und Gebäude auf dem Gelände möglich ist, und nach möglichen Trägerschaften für Freizeitangebote auf der Fläche. Die Themen und Fragestellungen werden in den nächsten Sitzungen vertieft und auch untereinander abgewogen.

Dabei beschränkt sich die Planungsgruppe auf die Fläche Freiland im östlichen Teil der ehemaligen Spinellikaserne. Es besteht ein breiter Konsens über die stadtklimatisch notwendige Öffnung eines Großteils dieser Fläche für die Frischluftschneise.