Zur zweiten Sitzung der Mannheimer Planungsgruppe Neckarsprung am Donnerstag, 14. November 2013, trafen sich die Teilnehmer im Stadthaus (N1). In Anlehnung an die beim letzten Mal entwickelten Fragestellungen beschäftigte sich die Gruppe – unterteilt in Kleingruppen – schwerpunktmäßig mit vier zentralen Themenfeldern:

  • Anbindung Luisenpark / Neckarwiese zur Au
  • Flussquerung
  • Öffnung des Sportparks
  • Radwege / Fußwege einschließlich Feudenheimer Straße

Zu Beginn gab Klaus-Jürgen Ammer (Dezernat IV der Stadt Mannheim) Informationen zu den Radwegenetz-Verbindungen und ÖPNV-Netzen, zu Querungsvarianten über den Neckar und zur Entwicklung der vier Sportareale. Außerdem konkretisierte er anhand von Beispielen Sinn und Bedeutung der BUGA-Satelliten.

Im Kontext der Öffnung des Sportparks wurden vor allem die Möglichkeiten der Umwidmung von Gewerbeflächen, die Verbesserung des Laufwegenetzes, die Integration von Spielplätzen sowie die vereinsübergreifende Abstimmung im Sinne eines Sportparks als „Marke“ diskutiert. Beim Thema Flussquerung wurde die Aufwertung der bestehenden Riedbahnbrücke der Schaffung einer zusätzlichen Querung gegenübergestellt. Dabei fanden auch außergewöhnliche Ideen wie z.B. eine Schienenbahn oder ein Sessellift ihren Platz. Als wesentlich wurde auch die nachhaltige Aufwertung des Neckarvorlandes auf beiden Seiten gesehen. Auf der Grundlage einer Wunschlinienkarte wurde u.a. die Trennung von Fußwegen und Radschnellwegen diskutiert.

In der Bilanz des Abends wurde deutlich, dass die Arbeit der Planungsgruppen über die temporär begrenzte Veranstaltung Bundesgartenschau (BUGA) 23 hinaus auf die Gestaltung und Weiterentwicklung eines Stückes Heimat ausgerichtet ist. Die Gruppe entschied nahezu einstimmig, die dritte Sitzung ebenfalls in der gleichen Arbeitsform durchzuführen.

Die Protokolle der Sitzungen sind in Kürze einsehbar unter:
www.konversion-mannheim.de