Die Forschung zeigt einen engen Zusammenhang zwischen häufig auftretenden körperlichen Erkrankungen (z.B. Diabetes, koronare Herzerkrankung) und der seelischen Gesundheit. So stellen einige körperliche Erkrankungen Risikofaktoren für die Entstehung seelischer Störungen dar. Umgekehrt wirken sich seelische Belastungen und Erkrankungen teils erheblich auf das körperliche Befinden und die Gesundheit aus. Welche Mechanismen dafür verantwortlich sind, ist bisher jedoch noch nicht ausreichend erforscht. Am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim beschäftigen sich Wissenschaftler mit der Klärung dieser Zusammenhänge.

Studienteilnehmer gesucht

In einer aktuellen Studie an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird untersucht, ob Menschen mit verschiedenen Erkrankungen unterschiedlich auf eine geistige Anforderung reagieren. Dabei wird die Aktivierung verschiedener Hirnregionen bei geistiger Tätigkeit mittels der funktionellen Kernspintomographie nachgewiesen. Für diese Studie werden Frauen und Männer mit Typ 2-Diabetes im Alter von 40 – 65 Jahren gesucht. Nicht teilnehmen können Menschen mit einer koronaren Herzkrankheit, einem größeren Metallimplantat wie Schrittmacher, Defibrillator oder die eine künstliche Herzklappe oder ein künstliches Hüftgelenk tragen. Die Untersuchung umfasst zwei Termine und ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Im Rahmen eines Vorgesprächs wird ein ausführlicher Gesundheits-Check durchgeführt, der eine körperliche Untersuchung, ein Elektrokardiogramm (EKG) und gegebenenfalls eine Blutuntersuchung (z.B. Blutzucker, Cholesterin und andere wichtige Laborparameter) einschließt. Die Ergebnisse können den Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden. Die Teilnahme an der Studie wird mit 50 Euro vergütet.

Interessierte können sich mit der Projektärztin, Dr. Elisabeth Ulshöfer, in Verbindung setzen:
Telefon 06 21/17 03-27 24