Es ist ein essenzieller Bestandteil jeder Bundesgartenschau (BUGA): die Präsentation der Region und ihrer landwirtschaftlichen Produkte. Doch die Region ist für die BUGA viel mehr als ein Ausstellungspartner auf dem Gelände. „Region“ bedeutet in erster Linie Vernetzung von Menschen, von Wissen, aber auch Landschaften und Freiräumen mit ihren Produkten und Nutzungsmöglichkeiten – das alles gemeinsam trägt zur Attraktivität einer BUGA bei. Die „Region und ihre Produkte“ ist das Thema der nächsten Veranstaltung der Reihe „Naturkultur“, die am 20. März 2014 (18.00 Uhr), im Jüdischen Gemeindezentrum (F3, 4) in Mannheim stattfindet. Die Stadt Mannheim lädt regelmäßig zur Veranstaltungsreihe „Naturkultur“ ein. Ziel ist es, Themen und Projekte zu beleuchten, die die BUGA in Mannheim prägen und damit Impulse für den weiteren Entwicklungsprozess zu geben.

Die Gäste erwarten drei kurze Impulsvorträge, die verschiedene Bereiche des Themas „Region und lokale Produkte“ beleuchten. Dr. Claus Peinemann (Verband Region Rhein-Neckar) wirft in seinem Vortrag einen Blick auf die „Perspektive Landschaft“ und erläutert, wie mit dem Projekt Regionalpark Rhein-Neckar die verschiedenen Landschaften der Region in einem schlüssigen Freiraumkonzept miteinander verbunden werden. Denn Wälder, Feldfluren, Flüsse, Seen und innerstädtische Grünzüge bilden das Gesicht der Region und sind wichtige Räume für Erholung, Artenschutz und landwirtschaftliche Nutzung.

Katrin Hank (Verband Bioland) wird daraufhin in ihrem Vortrag auf die Produktion von regionalen Lebensmitteln eingehen. Welche Vorteile haben regionale Lebensmittel? Welche Probleme gibt es bei der Vermarktung und wie ist die Situation in der Metropolregion? Spannende Hintergrund-Infos zum Trend Rationalität runden den Vortrag ab.

Abschließend präsentiert die Initiative „Solidarische Landwirtschaft Mannheim / Ludwigshafen“ ihr „Zukunftskonzept“ zur Förderung regionaler und ökologischer Lebensmittel. In der Gruppe haben sich etwa 100 Interessierte zusammengetan, um sich die gesamte Ernte eines Bauernhofs zu teilen. Die Mitglieder erhalten wöchentlich ihre Ernteanteile über Verteilerzentren in den Stadtteilen. Im Gegenzug unterstützen sie den Landwirt bei der Bewirtschaftung und teilen die anfallenden Kosten der Landbewirtschaftung gemeinschaftlich – unabhängig von der Ernte.

Im Anschluss an die Vorträge ist Raum für Fragen und Diskussion. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter:
Telefon 06 21/2 93-93 65 oder
www.konversion-mannheim.de