Bereits vor zwei Jahren forderte die Gemeinderatsfraktion der Grünen in Mannheim bei den Etatberatungen die Einrichtung der Stelle einer / eines Tierschutzbeauftragten. Jetzt ist dieses Ziel endlich erreicht. Die Mannheimer Stadträtin Natascha Werning, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen-Gemeinderatsfraktion fasst die Ergebnisse zusammen: „Eine Forderung, die Bündnis ’90/Die Grünen seit Jahren unermüdlich vorgetragen haben, konnte nun endlich umgesetzt werden: In der Verwaltung wird die Stelle einer / eines Tierschutzbeauftragten eingerichtet.“

Die Stelle wird mit einer Aufwandsentschädigung vergütet, es gibt Fortbildungsgeld und ein Arbeitsplatz wird ebenso bereitgehalten. Zudem ist die / der zukünftige Tierschutzbeauftragte nicht weisungsgebunden und kann somit Probleme ganz offen und unabhängig jeder politischen Couleur vorbringen. Die Person kann Konzepte verfassen und der Stadt Vorschläge unterbreiten, sich in Arbeitsgruppen und an runden Tischen – wie z.B. „Runder Tisch Schwarzwild“ – einbringen und Kinder und Jugendliche in entsprechenden städtischen Einrichtungen über Tierschutz informieren.

Stadträtin Werning weiter: „Es ist ein enormer Gewinn, dass wir nun diese Stelle haben! Die Stadt zeigt Willen und übernimmt Verantwortung im Bereich Tierschutz. Und das auch noch als erste Stadt in Deutschland! Wichtig ist natürlich noch, mit wem diese Stelle besetzt wird. Die Tierrechts- und die Tierschutzszene schaut gespannt auf die Entwicklungen und hegt große Hoffnungen. Wir werden darauf dringen, dass die Stelle jetzt umgehend besetzt wird – geeignete Personen stehen bereit, damit die / der Tierschutzbeauftragte die wichtigen Aufgaben zum Wohle und Schutz der Tiere in der Stadt endlich aufnehmen kann.“