Verkehrsplaner, Stadtentwickler und ÖPNV-Spezialisten aus ganz Deutschland haben sich in Mannheim im Stadthaus (N 1) getroffen, um sich über den boomenden Markt der Fernbusse auszutauschen. Im Fokus stand dabei auch der als vorbildlich angesehene Mannheimer Busbahnhof. „Wir haben schon vor vielen Jahren die Fernbusse aus der Peripherie geholt und zentral in unmittelbarer Nachbarschaft des Hauptbahnhofs angesiedelt“, berichtete Mannheims Erster Bürgermeister und ÖPNV-Dezernent Christian Specht. „Durch die enge Verknüpfung der Fernbuslinien mit dem schienengebundenen Nah- und Fernverkehr sowie weiteren Mobilitätsangeboten wie Taxis oder Linienbussen ist Mannheim zu einem wichtigen Knotenpunkt der inzwischen deutschlandweit rund 250 Fernbuslinien geworden.“

Mannheimer Bus-Terminal

In der Heinrich-von-Stephan-Straße betreiben die Mannheimer Parkhausbetriebe einen überdachten Bus-Terminal mit neun Bussteigen, Toilettenanlage und Kiosk. „Die Parkmöglichkeiten in dem Parkhaus direkt über dem Terminal tragen zur hohen Akzeptanz des Busterminals bei“, sagt Specht und betont: „Bei der Neugestaltung des ehemaligen Post-Areals haben wir bereits im Bebauungsplan eine direkte Ausfahrt auf die Bundesstraße 37 vorgesehen, um die reibungslose Zu- und Abfahrt für die zunehmende Zahl der Fernbusse sicherzustellen.“ Die Tagung der Fernbus-Experten findet auf Initiative von Specht in Mannheim statt: Specht ist im wissenschaftlichen Beirat des Veranstalters, des Deutschen Instituts für Urbanistik (DIFU), vertreten.