Aortenscreening

Es dauert nur wenige Minuten: Durch das Aortenscreening erkennen die Mediziner des TKH mögliche krankhafte Veränderungen der Blutgefäße. Foto: Theresienkrankenhaus

Was tun, wenn die Blutgefäße verstopft sind? Oder es im Blutkreislauf zu Aussackungen kommt? Insbesondere, wenn die Hauptschlagadern davon betroffen sind, kann es schnell lebensgefährlich werden. Um präventiv und informativ gegen krankhafte Veränderungen der Blutgefäße vorzugehen, lud die Abteilung für Gefäß- und Endovascularchirurgie des Mannheimer Theresienkrankenhauses (TKH) in der vergangenen Woche zum „Aortenscreening-Tag“.

In den Räumen der Gefäß- und Endovascularchirurgie erwarteten Chefarzt Dr. Matthias Heinrich Tenholt und seine Ärzte Menschen, die sich die Bauchschlagader per Ultraschall untersuchen lassen wollten. Mit diesem Verfahren kann man krankhafte Veränderungen der Blutgefäße, z.B. Aneurysmen (Erweiterungen), feststellen. Bei knapp 50 Interessierten wurden an diesem Tag die Gefäße durchleuchtet. Waren die Ergebnisse ungewöhnlich, gab es anschließend eine persönliche Beratung in enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Haus- oder Fachärzten.

Parallel dazu referierte Chefarzt Dr. Tenholt über verschiedene Erscheinungs- und Behandlungsformen von Aneurysmen. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin veranstaltet alljährlich diesen Aktionstag, an dem bundesweit zahlreiche Krankenhäuser, darunter auch das Theresienkrankenhaus in Mannheim, teilnehmen.