Der Ausschuss für Umwelt und Technik in Mannheim hat am 4. Februar 2014 den Lückenschluss für den Radverkehr auf dem Friedrichsring und der Goethestraße verabschiedet. Die Grünen freuen sich sehr über diese von ihnen seit 20 Jahren immer wieder geforderte Maßnahme zur Stärkung des Radverkehrs. Stadtrat Gerhard Fontagnier, radverkehrspolitischer Sprecher der Gemeinderatsfraktion von Bündnis ’90 / Die Grünen: „Was lange währt wird endlich gut! Wir Grüne haben uns mit vielen radpolitisch engagierten Menschen und Verbänden schon seit fast 20 Jahren dafür eingesetzt, dass die Lücken im Radwegesystem entlang des Friedrichsrings geschlossen werden. Nun hat der AUT endlich den entscheidenden Schritt getan und die Maßnahme genehmigt. Ein Beschluss im Rahmen des 21-Punkte-Programms für mehr Radverkehr, in dem eine fahrradgerechte Gestaltung der Hauptverkehrsrouten gefordert wird. Im Gegensatz dazu scheint die Absicht der CDU – wie auch am 4. Februar im AUT formuliert – zu stehen, den Radverkehr auf Seitenstraßen und Ausweichrouten zu schicken, damit Strecken zu verlängern und das Radfahren unattraktiv zu machen.

Wir dürfen hier aber nicht stehen bleiben, sondern müssen weitere Lückenschlüsse zügig vollziehen. Sowohl auf der Bismarckstraße als auch auf dem Kaiserring zwischen Wasserturm und Hauptbahnhof gibt es noch Lücken, die es zu schließen gilt. Wir befinden uns hier zwar auf einem guten Weg, müssen nun aber dafür sorgen, dass die aktuellen Beschlüsse des Gemeinderats auch zeitnah umgesetzt werden. Bedauerlich besonders im Sinne der Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr ist die Verzögerung beim Straßenumbau zwischen H1 und G1 auf der Markstraße. Seit geraumer Zeit wird dieses Thema diskutiert, nun entdeckt die CDU auf einmal, dass sie sich nicht ausreichend informiert fühlt und noch ‘Beratungsbedarf’ hat. Jeder, der die gefährliche Verkehrssituation an dieser Stelle kennt weiß, dass hier großer Handlungsbedarf für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer besteht und eine Entflechtung dringend geboten ist. Die CDU muss hier endlich den Weg für eine von allen Akteuren vor Ort gewünschte Lösung frei machen. Die durch die Verzögerung entstehenden Gefahren gehen aktuell voll auf das Konto der Christdemokraten.“