Für die Ausgestaltung des Grünzugs Nordost in Mannheim ist ein zweistufiger Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobt worden. Am 12. Juli 2014 findet daher auf dem Kasernengelände Spinelli Barracks von 14.00 – 18.00 Uhr das erste öffentliche Rückfrage-Kolloquium zum Wettbewerb Grünzug Nordost mit den Planungsbüros statt. Ein solches Kolloquium ist für derartige Wettbewerbe formal vorgegeben, allerdings findet es normalerweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Stadt Mannheim lädt jedoch die Bürger ein, beim Kolloquium dabei zu sein und führt so die bisherige bürgerschaftliche Beteiligung, wie sie in Foren und Planungsgruppen erfolgt ist, aktiv weiter.

Im Kolloquium können Interessierte sowohl die anwesenden Büros und das Preisgericht kennen lernen als auch das Gelände auf geführten Bustouren erkunden. Dafür ist eine Anmeldung bis spätestens 4. Juli zwingend erforderlich.

Die Anmeldung kann erfolgen unter:
www.konversion-mannheim.de/gruenzug-wettbewerb oder
Behördentelefon: 1 15

Wichtig: Wer sich für eine Teilnahme am Kolloquium entscheidet, muss beachten, dass ein vorzeitiges Verlassen des Geländes aus versicherungsrechtlichen und Haftungsgründen nicht möglich ist.

Wer nicht am Kolloquium teilnehmen möchte, aber gerne einmal das Spinelli-Gelände besichtigen will, kann das am Vormittag des Kolloquiums von 10.00 – 13.00 Uhr im Stundentakt bei geführten Bustouren tun. Auch dafür ist eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 4. Juli notwendig unter der o.g. Internetadresse bzw. dem Behördentelefon.

Was passiert bei einem Kolloquium?

Unter Berücksichtigung der in den Planungsgruppen entwickelten und vom Gemeinderat bereits beschlossenen Eckpunkte wird im Kolloquium den teilnehmenden Büros die Wettbewerbsaufgabe umfangreich beschrieben und die räumlichen sowie inhaltlichen Schwerpunkte, die im Wettbewerb zu setzen sind, werden näher erläutert. Gleichzeitig werden die zuvor schriftlich eingegangenen Fragen der Planungsbüros sowie ihre an diesem Tag mündlich vorgetragenen Fragestellungen vom Preisgericht beantwortet.

Das Preisgericht setzt sich aus zehn bundesweiten Experten aus den Bereichen Landschaftsplanung / Landschaftsarchitektur und Städtebau zusammen. Ergänzt wird es um Sachpreisrichter, u.a. aus Politik und Verwaltungsspitze, denen – neben zahlreichen Vertretern aus der Verwaltung – auch jeweils Vertreter der vier bürgerschaftlichen Planungsgruppen sowie ein Vertreter des Umweltforums als Sachverständige beratend zur Seite stehen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, das ehemalige Militärareal in eine Abfolge von bereits existierenden Grünräumen zu integrieren und so ein grünes Band unterschiedlicher Freiraumtypologien zu entwickeln, also verschiedene Arten von Außenräumen, Grün- und Freiflächen. Ungefähr in der Mitte des Wettbewerbsgebietes liegt auf einer Teilfläche des ehemaligen US-Geländes Spinelli Barracks sowie des Landschaftsschutzgebietes Feudenheimer Au das Bundesgartenschaugelände 2023.