Das Universitätsklinikum Mannheim freut sich über eine Förderung in Höhe von fast fünf Millionen Euro, die das Land Baden-Württemberg aus dem Jahreskrankenhausbau-Programm 2012 für den Bau einer Station für stammzelltransplantierte Patienten zur Verfügung stellt. Die Mittel werden dazu genutzt, ein bestehendes einstöckiges Gebäude (Haus 9) um zwei Etagen aufzustocken.

In dem am Eingang Ost gelegenen Gebäude befindet sich das Tages-Therapie-Zentrum. Neben Räumlichkeiten für die Ambulanz, wird die Station zur Stammzelltransplantation mit acht zusätzlichen Betten eingerichtet. Eine solche Station stellt besondere Ansprüche an die Hygiene, um die Infektionsgefahr für die stammzelltransplantierten Patienten, deren Immunsystem quasi außer Kraft gesetzt ist, möglichst gering zu halten. „Das Besondere an dieser Station ist, dass nicht nur die einzelnen Zimmer mit gefilterter Luft versorgt werden, sondern die ganze Station“, freut sich PD Dr. Stefan Klein, Leiter der Stammzelltransplantation an der Universitätsmedizin Mannheim. „So können sich die Patienten frei auf der Station bewegen und müssen nicht auf ihren Zimmern bleiben, wie es bisher der Fall ist.“ Aus logistischen Gründen kann die Bautätigkeit voraussichtlich erst im Herbst aufgenommen werden, wenn die Erweiterung der Tiefgarage, an der zurzeit gearbeitet wird, abgeschlossen ist.