Mannheim Suchthilfe

Bürgermeisterin Dr. Freundlieb mit den vier Trägern der Mannheimer Suchthilfe nach der Vertragsunterzeichnung. Foto: Stadt Mannheim

Die vier Träger der ambulanten Stellen für Suchtberatung in Mannheim haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Damit gehen der Baden-Württembergische Landesverband für Prävention und Rehabilitation, Caritasverband, Diakonisches Werk und Drogenverein gemeinsam mit der Stadt einen weiteren Schritt zur gemeinsamen Weiterentwicklung des Suchthilfenetzwerks in Mannheim. Ziel der neuen Kooperationsvereinbarung ist es, die Träger der Suchtberatungsstellen näher zusammenzubringen und so die Angebote für Prävention und Suchthilfe zu optimieren und zu vernetzen. „Der Vertrag fördert ein noch besseres Zusammenwirken, erhöht die Transparenz und soll zu einer gezielteren Abstimmung mit der Stadt führen“, erläuterte Bildungs- und Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb und betonte: „Er ist der Grundstein für eine zukunftsfähige Suchthilfelandschaft in Mannheim.“

Auch die bei der Vertragsunterzeichnung anwesenden Vertreter des Gemeinderats lobten den Vertrag als wichtige erste Etappe bei der Neukonzeption der Suchthilfe in der Stadt, die vor rund zwei Jahren begonnen wurde. „Die Rahmenbedingungen der Suchthilfe haben sich in den vergangenen Jahren ständig verändert“, berichtete Freundlieb. „Daher bedarf es für den Erhalt von Angeboten und die Weiterentwicklung des Systems einer Aufgaben-, Struktur- und Finanzkritik. Das wollen wir mit der laufenden Neustrukturierung der Suchthilfeangebote leisten.“ Die Stadt Mannheim arbeitet seit Jahrzehnten mit den Suchtberatungsstellen zusammen, um der Bevölkerung Angebote für Prävention und Suchthilfe zu bieten.