Mannheim hat sich 2013 erstmals um den „Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ beworben. Unter den 108 teilnehmenden Kommunen zählt Mannheim zu den drei ausgewählten Städten, die im Themenfeld „Governance und Verwaltung“ als nachhaltigste Stadt in Deutschland nominiert worden sind. Wer die Gewinnerstadt ist, wird am 21. November 2013 in Düsseldorf bekannt gegeben. Mannheim konnte vor allem durch seine ganzheitlich nachhaltige Strategie mit dem Gesamtziel einer wachsenden Stadt und den sieben strategischen Zielen sowie mit dem Verwaltungsreformprozess CHANGE² und dem strategischen Nachhaltigkeitsmonitoring Charta-Management, in dem der Fortschritt Mannheims bei der Erfüllung von internationalen Chartas (wie der Agenda 21) aufgeführt ist, überzeugen.

Neben Mannheim wurden in der Kategorie „Governance und Verwaltung“ noch die Stadt Kempten (Allgäu) und die Verbandsgemeinde Neuerburg nominiert. „Wir sind sehr stolz auf die Nominierung, denn die komplexe Nachhaltigkeitssteuerung stellt für größere Einheiten eine besondere Herausforderung dar“, so der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz. Die Nominierung bestätigt Mannheims Bestrebungen um nachhaltiges Handeln und zeigt, dass das auf Basis von strategischen Zielen und eines wirkungsorientierten Steuerungssystems ausgerichtete Verwaltungshandeln mit Blick auf die Sicherung von Ressourcen und eine nachhaltige Zukunft richtig ist.

Hintergrund

Der „Deutsche Nachhaltigkeitspreis“ wird seit 2008 jährlich verliehen; seit 2012 können auch Städte und Gemeinden am Wettbewerb teilnehmen. Der Preis will Unternehmen, Städte und Gemeinden in nachhaltigem Handeln bestärken und helfen, die Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern.