Mannheim Agenda-Diplom

Feierliche Verleihung des Agenda-Diploms. Foto: Stadt Mannheim

Lernen geht nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch in der Natur, beim Imker oder bei der Feuerwehr: Dies haben Mannheimer Kinder im Alter von 8 – 12 Jahren von Mai bis Ende September beim Agenda-Diplom erlebt. Bei über 100 Aktionen haben sie an mehr als 150 Terminen erfahren, wie man ein nachhaltiges und bewusstes Leben gestalten kann. Am 27. November 2015 überreichte Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb den besonders fleißigen Teilnehmern im Auditorium des Technoseums ihre Agenda-Diplome. Wer an mindestens sechs Aktionen teilgenommen hatte und sich dies auf seiner Teilnehmerkarte mit einem Stempel eintragen ließ, bekam ein Diplom verliehen.

Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb freute sich über das große Engagement der Kinder: „In diesem Jahr haben wieder Hunderte von euch mit großer Begeisterung bei den Veranstaltungen des Agenda-Diploms mitgemacht. Und meine Anerkennung gilt ausdrücklich allen Kindern, ganz gleich, ob sie sechs Stempel auf der Agenda-Karte sammeln konnten oder nicht.“ Denn die Hauptsache sei, dass Kinder durch das Agenda-Diplom niederschwellig Gelegenheiten geboten bekommen, sich einen Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche zu verschaffen: „Bildung, Kultur, ein gutes Miteinander, Politik oder die eigene Gesundheit sind Themen, die mir persönlich als Bürgermeisterin für Bildung, Jugend und Gesundheit sehr am Herzen liegen“, sagte sie. „Sie sind wesentlich für eine gut funktionierende Gemeinschaft und ich nehme sie deshalb sehr ernst.“

Veranstaltungsprogramm mit knapp 90 Kooperationspartnern

Die Kinder konnten aus einer großen Zahl an Angeboten wählen: Mit knapp 90 Kooperationspartnern aus den Bereichen Ökologie, Soziales, Ökonomie, Wissenschaft und Kultur hatte die Abteilung Jugendförderung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt – ein abwechslungsreiches und informatives Veranstaltungsprogramm für die Mannheimer Kinder zusammengestellt. Ob sie beim „Urban Gardening“ ihren „Grünen Daumen“ entdeckten, selbst elektronisches Spielzeug oder eine Rakete bauten, einen eigenen Film drehten oder bei der Feuerwehr, auf einem Bauernhof oder beim Imker umschauten – die Teilnehmer haben viel über ihre Umgebung erfahren. Auf spannende und vielfältige Weise konnten sie lernen, wie wichtig verantwortungsvolles Handeln ist.